Aktie gibt deutlich nach
AMD-Umsatz bricht aufgrund „unsicherer Marktlage“ ein

Der verlustreiche US-Chiphersteller AMD streicht zehn Prozent seiner Stellen. Der Umsatz im ersten Quartal ist noch niedriger ausgefallen als zuletzt erwartet. Alle Konzernbereiche sind davon betroffen. Eigentlich wollte AMD im dritten Quartal dieses Jahres operativ wieder schwarze Zahlen schreiben.

HB SAN FRANCISCO. Wegen schwächer als erwarteter Umsätze will der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) zehn Prozent seiner Stellen streichen. Rund 1 680 Arbeitsplätze fielen bis Ende des dritten Quartals weg, teilte der Erzrivale von Weltmarktführer Intel am Montagabend nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz sei im ersten Quartal wegen der unsicheren Marktlage wahrscheinlich auf 1,5 Milliarden Dollar und damit unter die Markterwartungen gesunken. Das ist ein Rückgang um 15 Prozent zum vierten Quartal 2007 aber zugleich ein Plus von 22 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Schlechter als erwartete Geschäfte in allen Konzernbereichen hätten dazu geführt. AMD will die Bilanz für das Auftaktquartal am 17. April vorlegen.

Im Zusammenhang mit den Stellenstreichungen falle im zweiten Quartale eine Sonderbelastung an, erklärte der Chiphersteller weiter. Die Höhe sei aber noch unklar. Details der Restrukturierung seien noch offen. In einer ersten Reaktion gab die AMD -Aktie nachbörslich fünf Prozent nach.

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