Aktie legt vorbörslich zu
Ericsson schreibt wieder schwarze Zahlen

Nach fast drei Jahren ist der schwedische Telekom-Ausrüster dank unerwarteter Erfolge bei der laufenden Restrukturierung im dritten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zudem übertraf der Konzern beim Gewinn die Erwartungen der Analysten.

HB STOCKHOLM. Der weltweit größte Hersteller von Mobiltelefonnetzen äußerte sich am Donnerstag allerdings nur vorsichtig über die Marktentwicklung im kommenden Jahr: „Die Branche erholt sich“, sagte Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg bei der Vorlage eines zum Vorjahreszeitraum um rund 16 Prozent geschrumpften Umsatzes. „Wir erwarten, dass der Markt für Mobilfunksysteme 2004 mit 2003 übereinstimmt.“

An der Börse in Stockholm wurden die Aktien trotz teilweise positiver Analysten-Kommentare mit einem deutlichen Abschlag von 2,2 Prozent mit 13,60 Euro gehandelt. „Ericsson schreibt wieder Gewinne, das ist ein wichtiger Meilenstein, aber es bleibt noch viel zu tun, ehe wir eine gute Profitabilität erreichen“, erklärte Svanberg bei der Vorstellung der Quartalszahlen vor Börseneröffnung in Stockholm weiter. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Vorsteuergewinn nach Finanzposten von einer Milliarde Kronen. Im Vorjahr war noch ein Minus von 3,6 Mrd. Kronen bilanziert worden. Analysten hatten 507 Mill. Kronen erwartet.

Der Konzern erwirtschaftete im Berichtszeitraum Umsätze über 28 Mrd. Kronen (etwa 3,1 Mrd. €) nach 33,5 Mrd. Kronen im Vorjahr und 28,3 Mill. Kronen im Vorquartal. Die Summe entsprach in etwa den Erwartung der Analysten von 27,5 Mrd. Kronen.

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