Aktie legte dennoch zu
SCM Microsystems bleibt in der Verlustzone

Der IT-Sicherheitsspezialist SCM Microsystems hat im ersten Quartal trotz erheblicher Einsparungen weitere Verluste verbucht.

HB MÜNCHEN. Netto habe sich der Verlust mit 2,8 Mill. Dollar um 21 % zum Vorjahr verringert, teilte das deutsch-amerikanische Unternehmen am Mittwoch in Ismaning bei München mit. Der Umsatz sank auf 10,8 Mill. Dollar (umgerechnet 8,4 Mill. €) nach 13,2 Mill. Dollar im Vorjahr, blieb damit aber am oberen Rand der von SCM selbst angekündigten Spanne zwischen acht und elf Mill. Dollar. Für das zweite Quartal rechnet SCM Microsystems mit einem Umsatz zwischen acht und zwölf Mill. Dollar und weiteren operativen Verlusten, die im Auftaktquartal 4,1 Mill. Dollar betragen hatten.

SCM Microsystems stellt beispielsweise Sicherheitstechnik für TV-Decoder für das digitale Fernsehen oder Kartenlesegeräte für Computer her. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen angekündigt, die Kosten um rund 25 % zu senken. Im ersten Quartal fielen die Betriebsausgaben nun um 17 % geringer aus als im Vorjahr. Die verfügbaren liquiden Mittel des Unternehmens gingen durch die Verluste auf 44 Mill. € nach 46,2 Mill. Dollar zum Jahresende 2004 zurück. Im deutschen Aktienhandel legte die SCM-Aktie bis zum Mittag 0,4 % auf 2,48 € zu. Die Aktie des Unternehmens, dessen Konzernobergesellschaft in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien sitzt, wird auch an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt.

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