Aktie legte kräftig zu
Gutachten entlastet Softwarefirma FJH

Ein durch die Softwarefirma FJH selbst in Auftrag gegebenes Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG entlastet das mit dem Vorwurf der Bilanzfälschung konfrontierte Unternehmen.

HB MÜNCHEN. „Das Gutachten, das heute vorgelegt und gleich an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurde, belegt eindeutig, dass die erhobenen Vorwürfe substanzlos und falsch sind“, teilte die im TecDax gelistete Gesellschaft am Dienstag in München mit. Untersucht worden sei jeweils zum 31. Dezember 2002 und zum 30. Juni 2003 die Bilanzposition „noch nicht fakturierte Forderungen“. Einem Medienbericht zufolge war in einer anonymen Strafanzeige unterstellt worden, diese Buchungen entbehrten einer geschäftlichen Grundlage.

„Die Prüfer bestätigten in ihrem Gutachten ohne Vorbehalte, dass die Bilanzierung dieser Forderungen korrekt und konform mit den Vorgaben nach (dem Rechnungslegungsstandard) IAS ist“, erklärte FJH. „Allen Forderungen in dieser Bilanzposition stehen tatsächliche Aufträge gegenüber.“

Die Staatsanwaltschaft München hatte vor rund zwei Wochen ein Ermittlungsverfahren gegen die FJH-Vorstände und einen Wirtschaftsprüfer eingeleitet. Den Ermittlern zufolge lauten die Vorwürfe in der Anzeige auf Kursbetrug, Marktpreismanipulation, Betrug und unrichtige Darstellung der Unternehmensverhältnisse. FJH hat die Anschuldigungen bereits mehrfach zurückgewiesen und volle Kooperation bei den Ermittlungen angekündigt.

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