Aktie steigt deutlich
Nokia im Preiskampf geschwächt

Die starke Handy-Nachfrage in Schwellenländern hat zu Jahresanfang die Verkäufe von Nokia-Geräten angekurbelt. Zwar stagnierte der Gewinn des Handyherstellers, doch Analysten hatten weit Schlimmeres erwartet.

HB HELSINKI. Die starke Nachfrage in Schwellenländern hat zu Jahresbeginn die Verkäufe des weltgrößten Handy-Herstellers Nokia angekurbelt. Doch der Preiskampf hinterließ seine Spuren: Einen merklichen Gewinnanstieg schaffte Nokia nicht, die Umsatzsteigerung blieb mit vier Prozent hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Die Investoren beeindruckte das aber nicht. Sie freuten sich darüber, dass Nokia 91,1 Mill. Handys im ersten Quartal verkauft hat - 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum - und die operative Umsatzrendite nicht so stark zurückging, wie Analysten erwartet hatten. Die Nokia-Aktie notierte nach Bekanntgabe der Zahlen zeitweise mehr als vier Prozent im Plus.

Wie das finnische Unternehmen am Donnerstag mitteilte, blieb der Gewinn pro Aktie im ersten Quartal mit 0,25 Euro stabil. Bereinigt um Einmaleffekte verdiente Nokia pro Papier einen Cent mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 0,25 Cent gerechnet. Seinen Umsatz bezifferte Nokia auf 9,86 Mrd. Euro, Experten hatten hier mit 10,16 Mrd. Euro gerechnet. Die Gewinnmarge sank einen Punkt auf 33,1 Prozent, lag damit aber über der Analystenschätzung von 32 Prozent. „In diesem Quartal hat Nokia klar der Profitabilität Vorzug vor einem wachsenden Marktanteil gegeben“, sagte eQ-Bank-Analyst Jari Honko. Nokia schätzte seinen Marktanteil auf 36 Prozent, ein Prozentpunkt unter den Analystenschätzungen.

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