Aktie tendiert freundlich
Der geläuterte Chiphersteller ist erleichtert

Nachdem sich der Chip-Konzern Infineon mit dem US-Justizministerium wegen illegaler Preisabsprachen geeinigt hat, kehrt nun wieder Ruhe ein.

HB MÜNCHEN. „Das Thema ist damit für uns erledigt“, sagte ein Infineon-Sprecher am Donnerstag. Infineon hatte in dem US-Kartellverfahren, von dem mehrere Unternehmen betroffen sind, ein Teil-Schuldbekenntnis abgelegt und sich zur Zahlung von 160 Millionen Dollar (rund 130 Mio Euro) verpflichtet.

Auch Schadenersatz, der nun möglicherweise an Kunden gezahlt werden muss, ist laut Infineon durch Rückstellungen abgedeckt. Da der Ausgang von Verfahren in den USA oft nur schwer vorherzusehen ist, hatten die Kartell-Probleme zu Verunsicherung geführt. Dies ist nun erst einmal vom Tisch.

Infineon bekennt sich nach eigenen Angaben „in einem einzigen und begrenzten Anklagepunkt“ schuldig. Er betreffe die Verletzung des US-Kartellrechts bei der Preisbildung im Geschäft mit DRAM-Speicherchips zwischen dem 1. Juli 1999 und dem 15. Juni 2002.

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