Aktie verliert deutlich
Chipanlagenbauer Aixtron verdient im Quartal

Der Chipanlagenbauer Aixtron hat im ersten Quartal weniger verdient.

HB DÜSSELDORF. Der Nettogewinn sank steuerbedingt um 22 Prozent auf 5,9 Millionen Euro, wie das Aachener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) legte leicht um acht Prozent auf 8,7 Millionen Euro zu. Der Umsatz schrumpfte um zwei Prozent auf 62,6 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg indes deutlich um 111 Prozent auf 85,5 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich noch deutlicher um 125 Prozent auf 157,3 Millionen Euro.

Dank der prall gefüllten Orderbücher ist der Vorstand zuversichtlich, seine Ziele in diesem Jahr zu errreichen: Der Umsatz soll auf 270 bis 300 (214,8) Millionen Euro steigen, der Gewinn mindestens in gleichem Maße zulegen. Bei der operativen Umsatzrendite werden zehn bis zwölf (zehn) Prozent angepeilt.

Die Aktien sind mit deutlichen Abgaben in den Handel gestartet. Der Auftragseingang ist zwar sehr stark ausgefallen, die Unicredit weist allerdings darauf hin, dass Aixtron selbst eine Verlangsamung der Auftragseingänge sieht. Das könnte sich im zweiten Halbjahr negativ auf die Auftragsentwicklung auswirken. Als Risikofaktor nennen die Analysten eine weitere Verlangsamung der Nachfrage nach CVD-Anlagen durch Speicherchip-Hersteller. Im Handel wird daneben immer wieder auf die hohe Bewertung der Aktie hingewiesen. Aixtron verlieren 7,8 Prozent auf 9,50 Euro.

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