Aktienoptionen an Steve Jobs
Apple deckt Unregelmäßigkeiten im eigenen Haus auf

Apple hat bei einer internen Untersuchung festgestellt, dass es bei der Vergabe von Aktienoptionen zu Fehlern gekommen ist. Auch der Vorstand ist betroffen.

HB FRANKFURT. Die Unregelmäßigkeiten lagen im Zeitraum von 1997 bis 2001, teilte der Computerhersteller am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Worin die Unregelmäßigkeiten genau bestanden, wurde nicht bekanntgegeben.

Betroffen sei unter anderem Apple-Chef Steve Jobs. Die ihn betreffende Option sei gestrichen worden; Jobs habe daraus keinen Gewinne erzielt. Das Unternehmen habe die US-Börsenaufsicht SEC informiert.

Apple ist kein Einzelfall. Mehr als 50 US-Unternehmen haben seit März Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen öffentlich gemacht, wie Paul Hodgson von Corporate Libary sagte, einem Beratungsunternehmen für Corporate Governance.

Zwar handele es sich zunächst bei Apple um eine interne Untersuchung, doch führten solche in der Regel zu einer externen Prüfung. Es dürfte damit nur eine Frage der Zeit sein, wann SEC und Justizministerium eine Untersuchung ankündigen würden, sagte Hodgson in einem Interview.

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