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Aktionäre von Sprint und Nextel billigen Zusammenschluss

Die Übernahme des amerikanischen Telekommunikationskonzerns Nextel durch den Konkurrenten Sprint ist von den Aktionären beider Unternehmen genehmigt worden. Auf separaten Hauptversammlungen billigten sie den rund 35 Mrd. Dollar (29 Mrd Euro) teuren Zusammenschluss mit großer Mehrheit.

dpa RESTON/OVERLAND PARK. Die Übernahme des amerikanischen Telekommunikationskonzerns Nextel durch den Konkurrenten Sprint ist von den Aktionären beider Unternehmen genehmigt worden. Auf separaten Hauptversammlungen billigten sie den rund 35 Mrd. Dollar (29 Mrd Euro) teuren Zusammenschluss mit großer Mehrheit.

Das neue Unternehmen Sprint Nextel wird mit 40 Millionen Kunden die drittgrößte amerikanische Mobilfunkfirma nach Cingular Wireless und Verizon Wireless sein. Das Sprint-Geschäft mit Ortsgesprächen im Festnetz soll nach dem Zusammenschluss abgespalten werden. Es umfasst rund 7,6 Mill. Verbindungen in 18 US-Bundesstaaten. Für die Übernahme von Nextel stehen noch die Genehmigungen der US- Aufsichtsbehörden aus, wie beide Unternehmen mitteilten. Die Transaktion soll im dritten Quartal 2005 über die Bühne gehen.

Insgesamt sprachen sich die Halter von 71,3 Prozent der Nextel- Aktien für die Transaktion aus. Von den auf der Hauptversammlung in Reston (Virginia) vertretenen Stimmen waren sogar 99,8 Prozent für den Zusammenschluss. Auf der Hauptversammlung von Sprit in Overland Park (Kansas) waren mehr als 96 Prozent der vertretenen Stimmen für die Transaktion.

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