Aktuelle Quartalszahlen
Telekom wächst nur im Ausland

Die Deutsche Telekom hat auch im dritten Quartal den harten Wettbewerb im Inland zu spüren bekommen. Umsatztreiber war vor allem das Auslandsgeschäft, wobei die US-Mobilfunktochter T-Mobile USA kräftige Zuwächse auswies.

HB BONN. Mit seinem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 5,13 Mrd. Euro schlug sich der Konzern gleichwohl etwas besser als Analysten erwartet hatten. Für das Gesamtjahr sieht sich der Konzern „klar auf Kurs“, seine Prognosen zu erreichen. Demnach soll ein bereinigtes Ebitda von rund 19 Mrd. Euro erzielt werden, nach neun Monaten lag es bei 14,7 Mrd. Euro. 2008 erwartet der Konzern ein stabiles operatives Ergebnis.

Ein sehr starkes Minus gab es ohne außerordentliche Faktoren: Der Nettogewinn fiel mit 259 Mill. Euro um 87 Prozent niedriger aus. Im Ausland legte die Telekom vor allem dank ihrer Mobilfunkaktivitäten in den USA um 14 Prozent zu. Auf dem hart umkämpften deutschen Markt gingen die Erlöse im dritten Quartal hingegen um neun Prozent zurück.

Cashflow-Prognose sollte Telekom-Aktie stützen

„Besser als erwartet“, kommentierte ein Händler die Zahlen vor Börsenstart. Der Umsatz sei "in line" ausgefallen, Ebitda und Nettogewinn über den Prognosen. Die Kundenverluste seien niedriger als erwartet, das könnte den Aktienkurs stützen. Positiv sei besonders die erhöhte Prognose für den Cashflow. Der Kurs sei bei 13,80 Euro unterstützt und treffe um 14,35 Euro auf Widerstand. Wenig berauschend sei allerdings der Ausblick, der von einem unveränderten Ebitda ausgehe. Die Erwartungen des Markts hätten ohnehin nur bei einem geringen Plus gelegen, hieß es weiter. Einen Impuls könnten noch Aussagen zur Wirkung der Dollarschwäche auf das US-Geschäft geben, sagte der Marktteilnehmer.

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