Aldi-Lieferant erkennt keine Stabilisierung des Geschäftes
Medion will nach Ergebniseinbruch stärker sparen

Der PC-Hersteller- und Elektronikhändler Medion hat im ersten Quartal 2005 deutliche Ergebniseinbrüche verzeichnet und rechnet für das Gesamtjahr mit sinkenden Umsätzen und Erträgen.

dpa-afx ESSEN. Wie der im MDax notierte Aldi-Lieferant am Donnerstag in Essen mitteilte, brach der Überschuss im ersten Quartal im Jahresvergleich von 27,0 auf 6,8 Mill. Euro ein. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sackte von 45,5 auf 12,5 Mill. Euro ab.

Der Umsatz sank um 17,6 Prozent auf 631,4 Mill. Euro. Medion hatte Mitte März allerdings noch einen Erlösrückgang von 19 Prozent angenommen. "Die Rohertragsmarge von 10,0 Prozent zeigt jedoch bereits eine im Vergleich zu den 9,5 Prozent des vierten Quartals des Vorjahres erkennbare Stabilisierung", hieß es in der Pflichtmitteilung. "Umsatz- und Margenrückgang in Verbindung mit innerhalb kurzer Zeit noch nicht zu optimierenden Kostenstrukturen führten zu einem überproportionalen Ergebnisrückgang."

Im laufenden zweiten Quartal rechnet Medion auf Basis aktueller Auftragseingänge damit, dass der Umsatz auf Vorjahresniveau ausfällt. Wegen des weiter anhaltenden Kostendrucks werde das Ergebnis jedoch schrumpfen. "Da die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung zu wesentlichen Teilen erst mit einem zeitlichen Nachlauf Wirkung zeigen, sind die daraus zu erwartenden Ergebnisverbesserungen vor allem in der zweiten Jahreshälfte mit Schwerpunkt im vierten Quartal zu erwarten", hieß es.

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