Allmählich Ende der Krise erwartet - Aktie legt zu
Reuters schöpft Hoffnung

Der Abwärtstrend des weltgrößten börsennotierten Nachrichten- und Informationskonzern Reuters scheint langsam beendet zu sein. Die Zahl der Abonnementskündigungen ging im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal erneut zurück.

HB LONDON. „Ich bin zuversichtlich, dass wir nun den Tiefpunkt im Rückgang unserer regelmäßigen Einnahmen hinter uns haben“, gab sich Vorstandschef Tom Glocer am Donnerstag in London bei der Vorlage einer Geschäftsprognose für das erste Quartal verhalten optimistisch. Eine durchgreifende Erholung sei aber noch nicht zu erkennen, sie werde langsam voranschreiten. Die Reuters-Aktien, die in den vergangenen Monaten bereits deutlich zugelegt hatten, sprangen an der Londoner Börse um gut 14 % auf 320 Pence - den höchsten Stand seit Juli 2002. Analysten werteten den Geschäftsausblick positiv.

Im ersten Jahresviertel 2004 rechnet das Management allerdings mit einem neuerlichen Umsatzrückgang im Kerngeschäft, wenn auch mit einem geringeren Tempo als 2003. Die regelmäßigen Einnahmen würden hier um bis zu neun Prozent sinken, teilte Reuters mit. Branchenexperten haben bislang indes mit einem Minus von 9,0 bis 10,5 % kalkuliert. Im vergangenen Jahr waren diese Erlöse um etwa elf Prozent geschrumpft.

Die Zahl der Kündigungen bei den Abonnement-Produkten wie Nachrichten oder Finanzdaten, mit denen Reuters mehr als 90 % seiner regelmäßigen Einnahmen im Kerngeschäft erzielt, habe sich im abgelaufenen Quartal weiter zum Positiven für Reuters verbessert, teilte das Unternehmen ferner mit. Angaben zur Gewinnentwicklung machte Reuters noch nicht, die Vorlage der Geschäftszahlen 2003 ist für Mitte Februar geplant.

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