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Google-Mutter erprobt Lieferdrohnen in den USA

Zusammen mit der US-Luftfahrtbehörde versucht der Google-Mutterkonzern Alphabet, letzte Sicherheitsfragen zum Einsatz von Lieferdrohnen zu klären. Eine Technologie, die auch weitere Unternehmen interessiert.
Zusammen mit der US-Luftfahrtbehörde soll der Transport von Paketen geprüft werden, die sich nicht in der Drohne selbst befinden, sondern beispielsweise an einer Leine hängen. Quelle: AP
Alphabet testet Lieferdrohnen

Zusammen mit der US-Luftfahrtbehörde soll der Transport von Paketen geprüft werden, die sich nicht in der Drohne selbst befinden, sondern beispielsweise an einer Leine hängen.

(Foto: AP)

San FranciscoDer Google-Mutterkonzern Alphabet erprobt in Zusammenarbeit mit der US-Luftfahrtbehörde FAA den Einsatz von Lieferdrohnen. Die Tests mit den Prototypen des Alphabet-Projekts „Wing“ sollen unter anderem Antworten auf Sicherheitsfragen für die Auslieferung von Paketen mit den Fluggeräten geben, wie das Weiße Haus am Dienstag mitteilte. Demnach soll unter anderem der Transport von Paketen geprüft werden, die sich nicht in der Drohne selbst befinden, sondern beispielsweise an einer Leine hängen.

Auch solle ihr Einsatz außerhalb des Blickfelds der Betreiber untersucht werden, teilte das Weiße Haus weiter mit. Zudem sollen die Tests demnach bei der Entwicklung eines Kommunikationssystems für den Betrieb in geringen Höhen von rund 120 Metern helfen.

Guten Appetit - Pizza per Drohne erfolgreich getestet

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Das Projekt „Wing“ gehört zu den Zukunftsideen, an denen die Google-Mutter Alphabet arbeitet. Es war im Sommer 2014 vorgestellt worden und lieferte bereits testweise kleinere Objekte wie Bonbons, Wasserflaschen oder Hundefutter auf Farmen in Australien aus. Auch der Online-Riese Amazon arbeitet an der Paketauslieferung per Drohne. Unternehmen wie Wal-Mart oder Alibaba interessieren sich ebenfalls für die Technologie.

Die besten Drohnen für Hobbyfilmer
DJI: Phantom 4 – Der Hindernisläufer
1 von 5

Das neueste Modell des chinesischen Marktführers überrascht mit intelligenten Funktionen: Sie folgt Personen, die der Nutzer auf dem Display markiert, und weicht selbständig Hindernissen aus. Die Kamera filmt in 4K-Auflösung. Der Akku hält 28 Minuten, fünf Minuten länger als beim Vorgänger. Im Sportmodus fliegt die Phantom jetzt 72 Kilometer pro Stunde, die Reichweite der Fernsteuerung steigt auf fünf Kilometer. Preis: 1600 Euro.

Yuneec: Typhon H – Der Ausfallsichere
2 von 5

Ausgestattet mit sechs Propellern, fliegt das neue Modell des chinesischen Herstellers Yuneec auch weiter, wenn zwei Propeller ausfallen. Dank eingebauter Stereokamera des Chipherstellers Intel soll die Drohne Hindernisse erkennen und so Kollisionen vermeiden. Die Landekufen klappen im Flug hoch, damit sie nicht im Bild der Schwenkkamera auftauchen, die in 4K-Auflösung filmt. Verkaufsstart ist April. Preis: 1800 Euro.

Lily: Lily – Die Selfie-Drohne
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Sie sieht aus wie ein fliegendes Ei und lässt sich aus der freien Hand starten: Die Drohne Lily ist besonders vielseitig und einfach zu bedienen. Aktiviert der Nutzer einen Sender in der Hosentasche, dann folgt Lily ihm auf Schritt und Tritt. Sogar wasserdicht soll der Flieger sein, wenn er aus Versehen mal im Pool landet. Preis: 919 Dollar.

3D-Robotics: Solo – Die Vielseitige
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Solo heißt die Drohne des US-Startups 3D Robotics – dabei ist sie besonders bindungsfreudig: Der Anschluss für die Kamera lässt sich nicht nur mit einer Action-Kamera von GoPro bestücken, sondern auch mit anderen Accessoires, etwa der Virtual-Reality Kamera Pixpro SP360 von Kodak, die 360-Grad-Videos aufzeichnet. Preis: Ab 999 Dollar.

Parrot: Bebop – Die Einsteigerdrohne
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Klein, leicht und robust: Die Drohne Bebop von Parrot ist vor allem Einsteigern zu empfehlen, die sich im Fliegen üben möchten und dabei möglichst keine Unfälle verursachen wollen. Im Falle eines Zusammenstoßes schaltet der Miniflieger automatisch die Propeller ab, die Kamera filmt in HD-Auflösung. Preis: 349 Euro.

  • afp
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