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Amazon: Digitale Bücher verkaufen sich besser als gebundene

In den USA deutet sich eine Zeitenwende auf dem Buchmarkt an. Der Online-Händler Amazon verkauft mehr elektronische Bücher als gebundene. Allein im ersten Halbjahr haben sich die Verkäufe verdreifacht.

Ein Kindle von Amazon. Quelle: ap
Ein Kindle von Amazon. Quelle: ap

HB NEW YORK/BERLIN. Digitale Bücher sind auf dem Vormarsch: Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon verkauft in den USA inzwischen deutlich mehr E-Books als gebundene Bücher. Im vergangenen Monat kamen auf 100 abgesetzte Hardcover-Ausgaben 180 elektronische Bücher, wie Amazon.com mitteilte. Dabei seien kostenlos angebotene E-Books - zum Beispiel solche Titel, bei denen die Urheberrechte ausgelaufen sind - nicht mitgezählt worden.

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Im ersten Halbjahr 2010 hätten sich die Verkäufe der digitalen Bücher im Jahresvergleich verdreifacht. Absolute Zahlen nannte Amazon nicht. Konzernchef Jeff Bezos nannte als einen Grund für den Anstieg die Preissenkung für das hauseigene E-Book-Lesegerät Kindle, dass in den USA von 259 auf 189 Dollar heruntergesetzt wurde. Allerdings können Bücher für das Kindle auch auf andere Geräte wie zum Beispiel Computer, Apples iPhones und iPads oder Mobilelefone mit Googles Betriebssystem Android heruntergeladen werden.

Amazon nannte erneut keine Zahlen zum Absatz des Kindle. Es hieß wie immer nur, es sei der populärste Artikel im Angebot. Den Absatz der Kindle-E-Books verglich Amazon auch nur mit dem gebundener Bücher - Taschenbücher wurden nicht erwähnt.

  • 20.07.2010, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Ha ha ha

    Also wenn Amazon das sagt, dann muss das natürlich stimmen. Durch diese wahllos in die Welt gesetzte Nachricht, bekommt eine Vielzahl von Lesern plötzlich den Drang sich ein Gerät zu kaufen, dessen Ende schon abzusehen ist. Der damit erhoffte "Ja wenn alle das haben, ja dann brauch ich das auch"-Effekt wird aber nicht eintreten. Dass Amerikaner sich ein Kindle zusätzlich zu ihrem iPad kaufen, ist eher unwahrscheinlich. Dass sich der bücherabsatz verdreifacht kann höchstens damit zutun haben, dass beim iPad vielleicht ein Probeexemplar beim Verkauf gleich mit draufgeladen wird. Der Vergleich mit den gebundenen büchern finde ich ja noch absurder, als wenn man einen Vergleich mit Taschenbüchern angestellt hätte. Klar gewinnt das Taschenbuch in jeder Hinsicht. Aber wer ein gebundenes buch kauft, will etwas mit Wert haben. Das kann nie der Kunde sein, der plötzlich bücher aus dem Netz lädt. Stell ich mir ein Kindle ins bücherregal?? Amazon hält wohl die ganze Welt für blöd, dass sie solche Schwachsinnsmeldungen verbreiten??

  • 20.07.2010, 14:00 UhrAnonymer Benutzer: kunokurtz

    Kindle trotz ipod eine interessante Formation zur Transformation in Rendite

    Wer weiterkommen und gewinnen will, muss am Point of Sales, on- wie offline, überholen: intensiv innovativ & offensiv kommunikativ. Denn Konsumenten- und Kaufverhalten ändern sich. Der Wettbewerbsdruck bleibt. Entsprechend muss agiert werden. Spezialisierung und Differenzierung bringen neuen Schwung, wenn der „Effizienzhebel Kooperation“ anders und intensiver genutzt wird, individualisten und Filialisten sich ergänzen. Wie dies zum Vorteil der beteiligten wirtschaftlich geht, verdeutlichen das internet-Fachportal www.kuhn-filialisten.de und eine neue KUHNstudie. bei der eigenen Positionsbestimmung hilft der Filialisten-Quick-Check (www.filialisten-quick-check.info) - eine Alternative, wenn man alternativlos ist.

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