AMD
IT-Branche leidet unter schwacher US-Konjunktur

Immer mehr IT-Firmen bekommen die Wachstumsschwäche der US-Wirtschaft zu spüren. AMD warnt nun vor einem schwachen Quartal.
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HB. NEW YORK. Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) rechnet wegen einer schwachen Nachfrage mit einem Umsatzrückgang für das dritte Quartal. Die Erlöse dürften um ein bis vier Prozent unter den 1,65 Milliarden Dollar aus dem zweiten Vierteljahr liegen, teilte der Intel-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die unerwartet schwache Nachfrage in Westeuropa und Nordamerika mache dem Unternehmen zu schaffen. Analysten hatten zuletzt für das am 25. September auslaufende Quartal durchschnittlich mit einem Umsatzanstieg um rund vier Prozent auf 1,72 Milliarden Dollar kalkuliert. Im Juli hatte AMD-Finanzchef Thomas Seifert noch Optimismus versprüht und einen Umsatzanstieg um fünf bis zehn Prozent in Aussicht gestellt.

Die Chipindustrie hatte zuletzt die Befürchtung einer gesamtwirtschaftlichen Abschwächung in den USA genährt. Nach dem weltweiten Branchenprimus Intel bekamen auch die heimischen Konkurrenten National Semiconductor und Texas Instruments (TI) ein Abflauen der Verbrauchernachfrage zu spüren. Ihre Geschäftsaussichten beurteilten die Unternehmen daher gedämpft. Analysten zufolge könnte der jüngste Branchenboom den Höhepunkt überschritten haben.

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