America Movil macht Verlust
Sorgenfalten bei Carlos Slim

Erstmals seit 14 Jahren rutscht America Movil wieder ins Minus. Der Mobilfunkkonzern von Milliardär Carlos Slim hat vor allem in Südamerika zu kämpfen.

Mexiko-StadtDer mexikanische Mobilfunk-Riese America Movil ist im dritten Quartal erstmals seit 14 Jahren wieder in die roten Zahlen gerutscht. Wegen der starken Abwertung südamerikanischer Währungen, einer schärferen Regulierung der Branche im Heimatmarkt und der Rezession in Brasilien sei ein Verlust von umgerechnet 155 Millionen Euro angefallen, teilte Unternehmen mit. Es ist auch der größte Pay-TV-Anbieter in der Region und wird von der Familie von Carlos Slim, dem reisten Mann Lateinamerikas, kontrolliert.

In Europa gehört dem Konzern unter anderem die Telekom Austria. Diese legte ihre jüngsten Geschäftszahlen ebenfalls am Montagabend vor. Die österreichische Firma hat im abgelaufenen Quartal vor allem wegen Verlusten in Weißrussland und Bulgarien operativ weniger verdient. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte um 6,8 Prozent auf 386,4 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 3,5 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro zurück.

An den Zielen für das Gesamtjahr will der Konzern jedoch nicht rütteln, nachdem bereits im Sommer die Umsatzprognose nach unten revidiert worden war. Für 2015 werde weiter mit stabilen Erlösen gerechnet. Nur in Weißrussland rechnet die Telekom Austria mit Einbußen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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