Analystenprognosen werden wohl verfehlt
Verizon reduziert Gewinnprognose

Die größte amerikanische Regionaltelefongesellschaft Verizon Communications hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr reduziert. Demnach würde der Gewinn unterhalb der Analystenerwartungen bleiben. Grund seien sich ändernde betriebliche, wirtschaftliche und Aufsichtskonditionen in der zweiten Jahreshälfte.

HB PHILADELPHIA. Wie das Unternehmen bekannt gab, rechnet es nun für 2003 mit einem Gewinn vor Einmalposten von 2,56 bis 2,60 Dollar je Aktie. Die bisherigen Erwartungen beliefen sich auf 2,70 bis 2,80 Dollar. Verizon bekräftigte allerdings seine Ziele zur Umsatzentwicklung und zum Schuldenabbau.

Der Umsatz soll um null bis zwei Prozent zulegen. Das Unternehmen will seine Investitionen im laufenden Jahr auf zwölf Milliarden Dollar bis 12,5 Milliarden Dollar kürzen. Es hatte bisher mit Gesamtinvestitionen von 12,5 Milliarden Dollar bis 13,5 Milliarden Dollar gerechnet. Zum Jahresende solle der Schuldenstand bei 46 Milliarden Dollar bis 47 Milliarden Dollar liegen.

Aktionäre entscheiden über „goldenen Handschlag“

Die Aktionäre des US-Telekommunikationskonzern werden künftig ab einer gewissen Gehaltsgrenze bestimmen, wie hoch Abfindungen für Spitzenmanager ausfallen dürfen. Die größte US-Telefongesellschaft kündigte am Dienstag in Philadelphia an, dass die Neuregelung für den so genannten „goldenen Handschlag“ ab sofort gelte. Die Aktionäre würden dann einbezogen, wenn die Abfindung über das 2,99fache der Bezüge und Boni des Managers übersteigen soll.

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