Angeblich keine Entlassungen
Epcos schweigt zur Produktionsverlagerung

Das Volumen der angekündigten Stellenverlagerungen ins Ausland beim Hersteller passiver Bauelemente Epcos soll bis November feststehen. „Da gibt es noch nichts Konkretes“, sagte ein Sprecher des Münchener Konzerns am Mittwoch.

Reuters MÜNCHEN. Voraussichtlich werde man auf der Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2002/03 (zum 30. September) im November hierzu Angaben machen. Derzeit liefen die Planungen noch, zudem würden die Maßnahmen mit den Betroffenen diskutiert. Auf die Frage, ob es auch zu Entlassungen kommen werde, sagte der Sprecher: „Davon gehe ich derzeit nicht aus.“

Epcos, Branchenzweiter nach Murata, leidet neben der schwachen Nachfrage in Bereichen wie etwa der Telekommunikationsindustrie unter hohem Preisdruck und der Stärke des Euro. Im dritten Quartal 2003 hatte der Konzern einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht und Ende Juli die erneute Verlagerung von Stellen in Niedriglohnregionen wie Osteuropa oder China angekündigt. Epcos beschäftigt weltweit rund 13.100 Mitarbeiter. 2002 wurden bereits 900 Arbeitsplätze in Niedriglohnländer verlagert, für das laufende Jahr sind bislang etwa 1000 weitere angekündigt.

Die im TecDax gelistete Epcos-Aktie lag am Mittag in einem insgesamt schwächeren Marktumfeld 0,5 Prozent im Minus bei 13,40 Euro.

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