Angeblich neuer Großinvestor in Sicht
Telekom mit neuen Spekulationen konfrontiert

Wenige Wochen nach dem milliardenschweren Einstieg der US-Beteiligungsgesellschaft Blackstone bei der Deutschen Telekom sind am Donnerstag am Aktienmarkt Spekulationen über einen möglichen neuen Telekom-Großinvestor aufgekommen.

HB FRANKFURT. „Am Markt geht das Gerücht um, ein US-Telekomkonzern will bis zu acht Prozent an der Telekom übernehmen“, sagte ein Händler. Ein anderer Börsianer nannte SBC Communications als möglichen Interessenten. Der US-Konzern hatte im vergangenen Jahr mit AT&T fusioniert.

Der Bonner Konzern lehnte einen Kommentar zu diesem Thema ab. Auch die staatliche Förderbank KfW, bei der ein großes Telekom-Aktienpaket des Bundes geparkt ist, wollte zu den Spekulationen keine Stellung nehmen. Ein Sprecher wies aber darauf hin, dass das Institut sich derzeit nicht von Telekom-Aktien trennen darf. „Wir haben uns im Zusammenhang mit dem Verkauf von 4,5 Prozent der Telekom-Aktien an Blackstone dazu verpflichtet, ein Jahr lang keine weiteren Aktien zu verkaufen.“

Die T-Aktie baute einen Teil ihrer anfänglichen Kursverluste von bis zu fünf Prozent ab und lag am Nachmittag nur noch 3,7 Prozent im Minus bei 13,87 Euro. Das Papier wurde allerdings mit einem Dividendenabschlag von 0,72 Euro gehandelt. Rechnet man diesen Faktor heraus, lagen die Titel sogar 1,3 Prozent im Plus.

Blackstone hatte Ende April für 2,7 Mrd. Euro 4,5 Prozent der Telekom-Anteile übernommen. Der US-Finanzinvestor hatte sich verpflichtet, sein Paket mindestens zwei Jahre lang zu halten.

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