Angebot für Restanteile
Verleger Hearst will Senderkette kaufen

Die amerikanische Verlagsgesellschaft Hearst Corporation hat ein Angebot für die ihr noch fehlenden Anteile an der Hearst-Argyle Television Inc. vorgelegt. Für die ihr fehlenden 48 Prozent hat die Hearst Corporation ein Angebot von 600 Mill. Dollar vorgelegt.

HB NEW YORK. Der amerikanische Zeitungs- und Magazinverleger Hearst Corporation will die Restanteile an der US-Fernsehgesellschaft Hearst-Argyle Television Inc. für 600 Millionen Dollar (444 Mio Euro) kaufen, die noch nicht in seinem Besitz sind. Dies hat Hearst am Freitag in New York bekannt gegeben.

Die freien Hearst-Argyle-Anteilseigner sollen 23,50 Dollar je Aktie oder ein Aufgeld von 15 Prozent erhalten. Die Aktien schossen am Freitag um 23,26 Prozent auf 25,22 Dollar in die Höhe und lagen damit deutlich über dem von Hearst offerierten Preis.

Hearst ist bereits zu 52 Prozent an der Fernsehgesellschaft beteiligt, die über 29 lokale Fernsehsender in den USA verfügt. Hearst kontrolliert auch 73 Prozent der Hearst-Argyle-Stimmrechte. Hearst verfügt über zwölf Tages- und 31 Wochenzeitungen, darunter den „Houston Chronicle“ und den „San Francisco Chronicle“. Der Medienkonzern verfügt auch weltweit über fast 200 Magazin-Titel, darunter „Cosmopolitan“, und ist an Kabelfernsehkanälen wie dem „History Channel“ und „ESPN“ beteiligt.

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