Angeschlagener Halbleiterhersteller
Infineon-Kapitalerhöhung kommt gut an

Die Kapitalerhöhung des angeschlagenen Halbleiterherstellers Infineon ist am Kapitalmarkt gut angekommen. Mindestens 322 Mio. Aktien wurden zu einem Bezugspreis von 2,15 Euro ausgegeben, insgesamt 692 Mio. Euro fließen in die klammen Kassen von Infineon. Ein Einstieg des US-Finanzinvestors Apollo könnte damit vom Tisch sein.

HB MüNCHEN. Die vorläufige Bezugsquote liegt bei 96,7 Prozent, wie die TecDax-Gesellschaft am Montag mitteilte. Mindestens 322 Mio. Aktien würden damit zu einem Bezugspreis von 2,15 Euro an die Bezugsrechteinhaber ausgegeben. Infineon fließen damit 692 Mio. Euro frisches Geld zu.

Der geplante Einstieg des US-Finanzinvestors Apollo könnte damit vom Tisch sein. Die neuen Aktien sollen am Freitag gehandelt werden. Die übrigen rund 15 Mio. Aktien sollen Apollo angeboten werden. Dies würde etwa 1,4 Prozent des neuen Infineon-Grundkapitals ausmachen. Infineon setzte Apollo eine Frist bis zum Dienstagnachmittag. Bis dann sollen Apollo entscheiden, ob es sich mit diesem kleinen Aktienpaket zufrieden gibt.

Apollo wollte ursprünglich im Rahmen einer Infineon - Kapitalerhöhung von insgesamt 725 Mio. Euro bis zu 29,9 Prozent erwerben. Dass Apollo die Kapitalspritze bis zu diesem Anteil garantierte, traf nun offenbar auf Begeisterung bei den von Infineon enttäuschten Anlegern. Wenn Apollo weniger als 15 Prozent erreicht, haben die Amerikaner ein Rücktrittsrecht.

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