Angeschlagener Internet-Konzern
Yahoo bereitet sich auf Verkauf vor

Die Gerüchte verdichten sich um den angeschlagenen Internet-Konzern Yahoo. Der chinesicher Onlinehändler ist an einem Kauf interessiert und andere potentielle Käufer auch. Jetzt mehren sich die Verkaufshinweise.
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New York/San Francisco/Palo Alto Der angeschlagene Internet-Konzern Yahoo will sich offenbar selbst zum Verkauf stellen. Wie mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten, stellen die langjährigen Yahoo-Berater Goldman Sachs und Allen & Co finanzielle Informationen für potenzielle Käufer zusammen.

In den vergangenen Wochen hätten bereits eine Reihe von Interessenten - darunter große Technologie- und Medien-Konzerne sowie Beteiligungsgesellschaften - verschiedene Optionen für die zahlreichen Yahoo-Aktivitäten vorgeschlagen, hieß es weiter. Nach bisherigen Informationen sollen unter anderem Investoren wie Silver Lake Partners und Andreessen Horowitz, aber auch der Software-Riese Microsoft und der Internet-Konkurrent AOL ihre Fühler nach Yahoo ausgestreckt haben.

Der Gründer des chinesischen Internet-Giganten Alibaba hat bereits Interesse an einem Kauf des gesamten Konzerns bekundet. Yahoo werde jedoch wohl noch einige Monate benötigen, um eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft zu treffen, hieß es.

Potenziell wertsteigernd auf den Konzern könnte sich die kürzlich bekanntgegebene „strategische Nachrichtenallianz“ zwischen Yahoo und dem US-Fernsehsender ABC herausstellen. Yahoo News und die Disney-Tochter ABC haben dass ABC News der zentrale Nachrichtenlieferant für das Internetportal werden soll. Im Gegenzug bekommt der Sender auf diese Weise deutlich mehr Kunden. Die Kooperation der Partner soll jeden Monat mehr als 100 Millionen Menschen erreichen. 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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