Anzeigenmarkt mehr denn je umkämpft
„News“ auf dem Frankfurter Zeitungsmarkt

Frankfurts "Platzhirsche" bekommen Konkurrenz: Neben der "Frankfurter Allgemeinen" und der "Frankfurter Rundschau" wird künftig "News", ein Ableger des Holzbrinck Verlages in den Regalen der Kioskbesitzer angeboten. Das neue Blatt will im Tabloid Format vor allem junge Leser anziehen. Zielgruppe ist die junge "iPod- Generation".

HB FRANKFURT/MAIN. Zur Premiere wählte „News“ am Dienstag eine positive Nachricht: Das „Comeback der (Frankfurter) City“ als Ort zum Wohnen und Arbeiten verkündete die im Boulevardstil gemachte Zeitung in großen Lettern auf dem Titel.

Der erste Aufmacher des 50-Cent- Blattes im handlichen Tabloid-Format machte zugleich deutlich, dass der Newcomer in Frankfurt bewusst auch auf Lokales setzt. Die Main- Metropole, in der jetzt insgesamt sechs Tageszeitungen erscheinen, wird damit zu einem der härtesten Zeitungsmärkte der Republik.

Insgesamt präsentiert sich „News“ mit einer Mischung aus den klassischen Themen von der Politik bis zur Kultur, angereicht mit den Schwerpunkten Wissen und Lifestyle. Mit einer Startauflage von 25 000 Exemplaren sollen junge Leser zwischen 20 und 39 Jahren angesprochen werden, die sich heute vor allem im Internet und aus elektronischen Medien informieren. Als „vielfältig, bunt und unterhaltsam“ beschrieb Stefan von Holtzbrinck, Chef des Stuttgarter Holtzbrinck-Konzerns, das neue Objekt auf der Premieren-Party am Montagabend. Ohne „Sex and Crime“ wolle man sich den „Markt der Nicht-Leser“ erschließen.

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