Apple-Gründer Steve Jobs: „Stay hungry, stay foolish“

Apple-Gründer Steve Jobs
„Stay hungry, stay foolish“

Seine Geschichte ist beeindruckend, seine Erfolge umso mehr: Heute wäre Steve Jobs 60 Jahre alt geworden. Seine Fans wünschen sich vom heutigen Apple-Chef Tim Cook eine besondere Geste für den Unternehmensgründer.
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San FranciscoWird Tim Cook ihm diesen Gefallen noch tun? Die Apple-Fangemeinde im Internet jedenfalls wünscht sich diese Geste. Das lang erwartete MacBook Air 2, Apples neues schlanker Laptop, soll irgendwann im ersten Quartal auf den Markt kommen, schätzen Experten. Die Fans hoffen, dass der Schleier am heutigen 24. Februar gelüftet wird. Das wäre genau an dem Tag, an dem Steve Jobs 60 Jahre alt geworden wäre. Er starb 2011 an den Folgen einer Krebserkrankung.

Die Chancen sind zwar gering für einen Geburtstags-Laptop, aber Apple hat schon früher Hardware-Updates unspektakulär per Mitteilung statt großem Event vorgestellt. Es könnte also sein, da zudem eine große Veranstaltung zum Start der Apple Watch erwartet wird. Da wäre die Verbeugung vor dem zu früh verstorbenen Übervater ein netter Zug.

Am 24. Februar 1955 wurde der Mitgründer von Apple, Steven P. Jobs, in San Francisco geboren. Seine leiblichen Eltern gaben ihn zur Adoption frei und er wuchs in der Familie von Paul und Clara Jobs im Silicon Valley auf. Es war der Beginn einer Karriere, wie es sie nur selten gab. 1976 gründete er zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne Apple. Heute ist es nach einer wechselvollen Geschichte und einem Beinahe-Bankrott mit mehr als 700 Milliarden Dollar das teuerste börsennotierte Unternehmen der Welt. Ein Nettogewinn von 18 Milliarden Dollar in nur einem Quartal ist ebenfalls unerreicht und kein anderes Unternehmen hält ein Vermögen von mehr als 178 Milliarden Dollar auf der hohen Kante.

Was mit dem legendären Apple I Computer begann, ist heute mit seinem iPhone und dem App-Store eines der führenden High-Tech-Unternehmen im Mobilfunkbereich. Und wenn die Gerüchte stimmen, ist das Unternehmen aus dem Silicon Valley erneut in einem Transformationsprozess. Angeblich ist die Produktion eines Autos geplant.

Jobs hätte das sicherlich begrüßt, wenn er die Entwicklung nicht vielleicht noch grundsätzlich angestoßen hat, bevor er am 5. Oktober 2011 starb. Zuzutrauen wäre es ihm gewesen, schließlich heißt sein Lebensmotto, das er einmal Studenten der Stanford-Universität zugerufen hat: „Stay hungry, stay foolish“. Er, der Studienabbrecher, der es kein Semester an der Universität ausgehalten hat.

Absatz von Apple iPhones weltweit

vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 1. Geschäftsquartal 2015,
in Millionen Stück

( mit der Maus über die Grafik fahren)


Das MacBook Air in seiner Ursprungsform präsentierte Jobs auf der Macworld in San Francisco im Januar 2008. Da war er schon von der Krankheit gezeichnet. Aber die Präsentation ließ er sich nicht entgehen. Erst am 24. August 2011 setzte er sein letztes Schreiben als Apple-Chef auf. „Ich habe immer gesagt, dass, wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Vorstandschef erfüllen kann, ich der Erste sein werde, der das mitteilt. Unglücklicherweise ist dieser Tag gekommen. Hiermit trete ich als Vorstandschef von Apple zurück.“

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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