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iPhone floppt bei Start in China

Entgegen aller Erwartungen entwickelt sich Apples beliebtes iPhone im Reich der Mitte vorerst nicht zum Verkaufsschlager. Den Misserfolg haben sich die Manager von Apple und dem Vertriebspartner China Unicom aber möglicherweise selbst zuzuschreiben.
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HB Peking. Apples populäres iPhone hat in China unter anderem wegen des sehr hohen Preises einen schwachen Start hingelegt. Die Verkäufe in den ersten vier Tagen auf dem weltweit größten Mobilfunk- Markt seien enttäuschend verlaufen, sagte Gene Munster, Analyst bei Piper Jaffray. Der chinesische Provider China Unicom hatte in dem Zeitraum lediglich 5000 Stück verkauft. In Nordamerika und Europa war das neue iPhone 3G im vergangenen Sommer innerhalb von drei Tagen dagegen rund eine Million Mal über die Ladentheken gegangen.

Apples iPhone war am vergangenen Freitag in China an den Start gegangen und wird dort über den Provider China Unicom vertrieben. Branchenbeobachter hatten zum Start mit rund einer halben Million verkaufter Geräte gerechnet. Anders als in den westlichen Ländern wird das iPhone in China ohne Wi-Fi-Funktion ausgeliefert, kostet mit einem Preis von umgerechnet rund 1000 Dollar allerdings ein Vielfaches.

Munster schätzt, dass der Preis mittelfristig fallen wird und Apple in seinem laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September 2010) noch ein bis zwei Mio. verkaufte iPhones in China verbuchen dürfte. "Wir glauben, dass China sich als wichtigster Markt für das iPhone entwickeln könnte." Bis dahin dürften allerdings noch ein bis zwei Jahre vergehen.

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