Apple
Smartflash klagt erneut wegen Patentverletzung

Smartflash klagt erneut gegen Apple: Es geht um die Verletzung derselben Patente, um die sich schon ein Verfahren gedreht hatte, das Smartflash gewann. Damals seien jedoch nicht alle Apple-Produkte berücksichtigt worden.
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New YorkDer Patentverwalter Smartflash hat kurz nach seinem rund eine halbe Milliarde Dollar schweren Sieg in einem Rechtsstreit gegen Apple den Technologiekonzern erneut verklagt. Abermals wirft das Unternehmen Apple Verletzung von Patenten vor, die bei der Software iTunes zum Einsatz kommen. Es geht um dieselben Patente, um die sich auch schon das erste Verfahren drehte.

Dieses habe jedoch nicht Apple-Produkte berücksichtigt, die erst erschienen seien, als das Verfahren schon weit vorangeschritten gewesen sei – etwa das iPhone 6 und der iPad Air 2. Doch auch in diesen Geräten habe Apple ohne Erlaubnis die Technologie eingesetzt, für die Smartflash die Patente habe, sagte der Anwalt der Kläger am Donnerstag.

Absatz von Apple iPhones weltweit

vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 1. Geschäftsquartal 2015,
in Millionen Stück

( mit der Maus über die Grafik fahren)


Ein Bezirksgericht in Texas hatte Apple am Dienstag dazu verurteilt, 532,9 Millionen Dollar an Smartflash wegen Verletzung von Patenten zu zahlen. Konkret geht es um Patente für Technologie, die den Zugriff und die Speicherung von Liedern, Videos und Spielen ermöglicht.

Der iPhone- und iPad-Hersteller vertritt die Ansicht, dass die Smartflash-Patente in diesem Fall nicht gültig sind, denn er habe schon früher eigene Patente für diese Technik eingereicht. Apple kündigte an, das Urteil vom Dienstag anzufechten. Für eine Stellungnahme zu der neuen Klage war der Konzern zunächst nicht erreichbar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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