Apple vs. Samsung
Patentprozess zieht nach Kalifornien weiter

Seit Monaten waren deutsche Gerichte ein zentraler Schauplatz im Patentstreit von Apple und Samsung. In den nächsten Wochen wird der Kampf bei einem Geschworenen-Prozess in Apple Heimatstaat Kalifornien ausgetragen.
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New YorkDer monatelange Patentkrieg von Apple und Samsung steuert auf seinen bisherigen Höhepunkt zu. Im kalifornischen San Jose beginnt am Montag ein großer Prozess, bei dem die gegenseitigen Ideenklau-Vorwürfe der Unternehmen auf den Tisch kommen. Nach Verfahren in fast einem Dutzend Ländern wird der Streit damit wenige Kilometer von Apples Sitz in Cupertino ausgetragen. Wie jüngst bekannt wurde, will Apple mehr als 2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz.

Es dürfte noch etwas dauern, bis die Parteien zur Sache kommen können: Zunächst müssen unter anderem die Geschworenen ausgesucht werden. Dann aber wartet auf Gericht und Beobachter eine über Monate zusammengetragene Flut von Beweismaterial und Argumenten. Richterin Lucy Koh schränkte die Redezeit jeder Partei bereits auf 25 Stunden ein und lässt nur je 125 Beweisstücke zu, damit der Prozess nicht ausufert.

Apple hatte das Verfahren mit einer Klage von April 2011 angestoßen. Der US-Konzern ist der Ansicht, dass Samsung für seine Smartphones und Tablets in großem Stil Design und Funktionen von iPhone und iPad abgekupfert hat. Samsung weist dies zurück und wirft Apple im Gegenzug vor, unrechtmäßig diverse von Samsung-Patenten geschützte Technologien zu nutzen, etwa beim UMTS-Datenfunk. Außerdem behauptet Samsung jetzt auch, dass Apple sich von Design-Ideen des Konkurrenten Sony habe inspirieren lassen.

Die beiden Seiten konnten ihre Argumente bereits in diversen Verfahren in anderen Ländern testen. So gelang es Apple in Deutschland, Samsungs Tablet Galaxy Tab 10.1 unter Hinweis auf ein geschütztes Design-Muster lange vom Markt fernzuhalten. Inzwischen haben die Südkoreaner mit der veränderten Variante 10.1N zumindest in den Augen der deutschen Richter eine Form gefunden, die Apples Rechte nicht verletzt. Apple führt außerdem eine Reihe von Patenten auf die Bedienung eines Touchscreen-Bildschirms und die Anzeige von Inhalten ins Feld.

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  • All die anderen Anbieter von Android Smartphones und Tablets haben deutlich gezeigt, dass ein Smartphone oder Tablet nicht zwingend einem Apple Gerät ähneln muss. Einzig Samsung hat recht dreist dermaßen abgekupfert, dass aus einem halben Meter Entfernung kein Unterschied festzustellen ist.

    Wenn Samsung 'innovativ' wäre, dann hätten sie selber Smartphones und Tablets zu dem gemacht, was sie sind. Im Gegenteil: Zum Schluss haben sie sogar das iPod Touch kopiert, und nun auch noch Siri. dreister als dreist, fürwahr.

    Mit diesem Gebahren bleibt ihnen nur der Titel als dreistester Plagiator unter der Sonne. Deswegen kaufe ich keine Samsung Produkte mehr. Fernseher von Philips, Monitor von LG, DVD Laufwerk von Sony, Netbook von Asus, Samsung kommt mir nicht mehr ins Haus. Entgangener Umsatz von mir bisher knapp 1.700 Euro.

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