Apple Watch
Konzern räumt Software-Problem ein

Wer joggen geht und eine neue Apple Watch sein Eigen nennt, kann sein iPhone künftig zu Hause lassen – dank des LTE-Zugangs in der aktuellen Version. Doch die Software habe Fehler, räumt Apple ein.
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CupertinoApple hat kurz vor der Markteinführung seiner ersten Uhr mit LTE-Anschluss Probleme im Mobilfunk-Betrieb eingeräumt. Die Funktionsstörung könne in einigen Fällen auftreten, wenn sich die Apple Watch unaufgefordert mit WLAN-Netzen ohne direkten Internet-Zugang dahinter verbinde, erklärte Apple am Mittwoch. Es werde nach einer Lösung für ein künftiges Software-Update gesucht.

Nach Recherchen des Apple-Blogs „iMore“ liegt der Fehler in der Umsetzung der WLAN-Anbindung der Uhr. Die Apple Watch geht nach Möglichkeit in Wifi-Netze, um die Batterie zu schonen - denn LTE-Verbindungen brauchen mehr Strom. Das Problem sei aber, dass die Uhr sich mit WLAN-Netzwerken, in die das iPhone des Nutzers einmal eingeloggt war, selbst dann verbindet, wenn sie eine Passworteingabe oder einen Zustimmungs-Klick erfordern. Das kennt man zum Beispiel von Gaststätten oder Läden. Bei der Uhr ist dafür aber keine Eingabemöglichkeit vorgesehen. So steckt das Gerät in einem WLAN ohne Internet-Verbindung fest.

Zuvor waren Journalisten des „Wall Street Journal“ und des Technologieblogs „The Verge“ bei Tests Verbindungsprobleme im LTE-Betrieb aufgefallen. Vor der breiten Auslieferung der Geräte am Freitag bleibt unklar, wie weit verbreitet die Schwierigkeiten sind. Ebenso unbekannt ist bisher, ob auch die in Europa und China verkauften Versionen der LTE-Uhr betroffen sind. Diesmal gibt es drei verschiedene Modelle der Watch für die einzelnen Weltregionen wegen der unterschiedlichen LTE-Bänder.

Die LTE-Verbindung soll die Uhr unabhängiger vom iPhone machen und zum Beispiel beim Training oder Ausflügen zum Einsatz kommen. In Deutschland kann sie zum Start nur im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom genutzt werden. Bisherigen Angaben zufolge ist auch kein Roaming möglich, selbst in anderen europäischen Ländern, wo es kostenlos wäre.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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