Apples Entwicklerkonferenz
Warten auf das nächste große Ding

Der Aktienkurs lahmt, die Konkurrenz holt auf, dazu noch schlechte Presse: Der erfolgsverwöhnte Apple-Konzern muss bald mit echten Neuheiten nachlegen. Wird Firmenchef Cook Fans und Investoren glücklich machen?
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New YorkFür Tim Cook ist dieser Montag ein wichtiger Tag. Einer der Wichtigsten vielleicht in seiner knapp zweijährigen Amtszeit als Apple-Chef. Heute hat er die Chance, zur Abwechslung mal wieder positive Schlagzeilen zu machen.

Wenn Cook am Abend deutscher Zeit in San Francisco die Entwicklerkonferenz WWDC eröffnet, erwarten Fans, Analysten, Investoren und Medien vor allem eines: endlich wieder coole, revolutionäre Neuheiten. Das also, wofür der Technologiekonzern eigentlich steht.

Denn in den vergangenen Wochen waren es weniger erfreuliche Dinge, mit denen man sich am Firmensitz im kalifornischen Cupertino herumschlagen musste: Ärger mit dem US-Kongress wegen angeblicher Vermeidung von Steuern in Milliardenhöhe. Ein drohendes Importverbot einiger Modelle des iPhone und iPad wegen möglicher Patentverletzungen. Ein Prozess wegen angeblicher Preisabsprachen auf dem amerikanischen E-Book-Markt. Und der Verdacht, Apple gewähre wie auch andere IT-Firmen dem US-Geheimdienst NSA Einblick in die Daten der Nutzer.

Der Konzern bestreitet all diese Vorwürfe, und erwiesen ist davon nichts. Dennoch ging es in letzter Zeit bei Apple mehr um Selbstverteidigung als um Jubelmeldungen. Dazu kommt, dass Investoren und Kunden ungeduldig geworden sind: Die Aktie liegt derzeit mit knapp 442 Dollar etwa 40 Prozent unter Höchststand. Gleichzeitig verlor Apple bei den Smartphones die Marktführerschaft an Googles Betriebssystem Android.

Entsprechend hoch sind die Erwartungen, dass Apple-Chef Cook in seiner Ansprache auf der WWDC eine überzeugende Strategie für künftiges Wachstum vorlegt. „Apple muss zeigen, dass es immer noch in der Lage ist, Produkte zu erfinden, von denen die Verbraucher noch nicht wissen, dass sie sie brauchen oder haben wollen“, sagte Van Baker vom Marktforschungsinstitut Gartner. Unter Cook gab es bislang vor allem Updates der Verkaufsschlager iPhone und iPad.

Kommentare zu " Apples Entwicklerkonferenz: Warten auf das nächste große Ding"

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  • gähn...mal ganz ehrlich: ich finde n iPhone hat alles was man braucht; ich benötige keine technischen Verbesserungen im Monatsrhytmus. Apple sollte seine Energie lieber auf grundlegende Probleme bündeln; z.b. die Performance des aktuellen OSLM oder dieses verfuckte iTunes ( dem soll erstmal beigebracht werden was Syncronisation bedeutet ).

    Ich brauche weder eine Apple Uhr noch n Apple Fernseher; irgendwann wird der der ganze Applekram relativ uncool; falls das ausschlaggebend sein sollte.

    Letztendlich will ich ein einfach zu bedienendes System und Geräte, die bei ihrem Preisniveau auch ein bißchen halten.

    Und "Luxus" bedeutet auch ganz oft: weniger ( dafür besser )ist mehr.

    ...wahrscheinlich schaffe ich meine Mobiltelefone in zwei Jahren ab; das wäre dann richtiger Luxus. Die können dann ja meine Sekretärin anrufen....

  • Alle Spekulationen sind FALSCH, so John Gruber, die am besten informierte Quelle zu Apple. Ach, zu "das nächste große Ding wird ein kapitaler Crash" sagen ja alle Apple-Hasser schon seit Jahren, vor dem iPhone, vor dem iPod, vor dem iPad, vor dem Mac, vor dem ... egal was "Apple geht angeblich den Bach runter" ... Gähn. Chrrrr, chrrrr, chrrr ...

  • Der neue Reduktionismus ist ausgereizt, denn nun beginnt die Phase, man zahlt alles für gar nichts.
    Das nächste grosse Ding wird ein kapitaler Crash sein.

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