ARD-Hörfunksender verlieren leicht an Popularität: Radio-Branche erwartet höhere Werbeeinnahmen

ARD-Hörfunksender verlieren leicht an Popularität
Radio-Branche erwartet höhere Werbeeinnahmen

Die Werbekrise auf dem Radiomarkt ist überwunden. Davon sind sowohl die privaten als auch die öffentlich-rechtlichen Hörfunksender überzeugt.

DÜSSELDORF. „Die Talsohle ist durchschritten“, sagte Hans-Jürgen Kratz vom Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation und Geschäftsführer der Antenne Thüringen. „Wir erwarten in diesem Jahr ein Wachstum von 2,5 % bis 3 %. Wenn es gut läuft, können es sogar 4 % werden.“

Auch der Radio Marketing Service (RMS), der 146 Hörfunksender vermarktet, prognostiziert ein Wachstum von 2 bis 4 % für dieses Jahr. „Der Optimismus kehrt in die Branche zurück. Der Markt ist unglaublich in Bewegung“, sagte RMS-Chef Wilfried Sorge.

Den Optimismus teilt auch die ARD mit bundesweit 62 Sendern. Allerdings ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk etwas zurückhaltender. „Wir erwarten ein leichtes Plus von bis zu zwei Prozent“, prognostizierte Robert Lackner von der Geschäftsleitung der Werbetochter ARD Sales & Marketing.

Impulse erwarten Öffentlich- Rechtliche und Private besonders von Werbekunden aus der Handels-, Touristik-, Finanz- und Pharmabranche. Bereits 2003 schloss der private Hamburger Vermarkter RMS mit einem Plus von 3 % ab; der Umsatz betrug 567 Mill. Euro. Die positive Stimmung in der Branche wurde gestern durch die Media-Analyse (MA) noch gefördert. Radio ist weiter das am meisten genutzte Medium: 80 % der Deutschen hören täglich Radio, und zwar im Schnitt mehr als vier Stunden.

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