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ARD-Vorsitzende Piel: „Allianz gegen Google und Apple“

exklusiv WDR-Intendantin Monika Piel, die mit dem Jahreswechsel den ARD-Vorsitz von SWR-Intendant Peter Boudgoust übernommen hat, macht den Verlegern reicht den Verlegern die Hand. Im Interview spricht sie über die Kooperationsbereitschaft gegenüber den Verlagen, die ARD-internen Sparbemühungen und über ihren Kampf gegen ein zu seichtes TV-Programm.

Die neue ARD-Vorsitzende Monika Piel: "Wir müssen auf allen Verbreitungswegen präsent sein und unseren Programmauftrag erfüllen." Quelle: Uta Wagner für Handelsblatt
Die neue ARD-Vorsitzende Monika Piel: "Wir müssen auf allen Verbreitungswegen präsent sein und unseren Programmauftrag erfüllen." Quelle: Uta Wagner für Handelsblatt

Handelsblatt: Frau Piel, Sie werden in medienpolitisch turbulenten Zeiten neue Vorsitzende der ARD. Freuen Sie sich auf die Aufgabe?

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Monika Piel: Freuen ist das falsche Verb, schließlich habe ich im WDR schon genug zu tun. Ich habe das Amt aber gerne angenommen - obwohl ich weiß, dass wir beim WDR zwei schwierige Jahre vor uns haben.

Meinen Sie damit finanzielle Schwierigkeiten?

Der WDR hat nach dem MDR die größten Gebühren-Einbrüche in Deutschland. Z.B. sind alle Hartz-IV-Empfänger von der Rundfunkgebühr befreit. Schon jetzt müssen wir jährlich 50 Millionen Euro einsparen.

Wo soll denn Geld eingespart werden?

Wir lagern zum Beispiel die Verwaltungs-IT ab Jahresanfang aus - und planen dies künftig auch für die Produktions-IT. Zudem prüfen wir, ob wir einige Abteilungen mit denen anderer ARD-Anstalten zusammenlegen können. Die Verwaltung haben wir bereits verschlankt, und wir sind dabei, im WDR in drei Jahren insgesamt 100 Arbeitsplätze abzubauen.

Künftig werden die Einnahmen planbarer, die bisherige Gerätegebühr soll ab 2013 durch eine monatliche Haushaltsgebühr von 17,98 Euro ersetzt werden. Dann muss jeder Haushalt zahlen, egal, ob er Ihre Medienangebote nutzt oder auch nicht. Das ist doch eine feine Sache für die öffentlich-rechtlichen Sender - oder?

Wir befürworten die Abschaffung der Gerätegebühr. Der Haushaltsbeitrag ist sozial gerechter. Doch noch ist die Umstellung keine beschlossene Sache. Schließlich müssen die Landtage aller 16 Bundesländer darüber entscheiden.

Werden Sie alle 16 Landtage besuchen, um die Parlamentarier von dem Systemwechsel zu überzeugen?

Wenn ich eingeladen werde, werde ich gerne nochmals vor Ort Überzeugungsarbeit leisten.

  • 26.01.2011, 22:11 UhrAnonymer Benutzer: hans

    monster, die keine skrupel haben sich auf kosten von
    behinderten die taschen vollzustopfen, sollten einen
    monatslohn papiergeld-also ungefähr eine schubkarre voll
    aufessen.das trifft evtl. den geschmack des öffentlich rechtlichen mottenprogramms. diesen raffgierigen intendanten würde ich nichtmal ein fischbrötchen abkaufen.

  • 12.01.2011, 13:37 UhrAnonymer Benutzer: Wieso 5 Milliarden? Die ÖRR nehmen 7,6 Mrd. ein!

    War die Frage nach 5 Mrd. bewusst gestellt, um diese Summe herunter zu spielen? Die GEZ kassierte 7,6 Mrd. Euro. Und 2013 werden es m.E. 1,5 - 1,9 Mrd. meher sein!! Und einen "Haushaltsbeitrag" gibt es auch nicht! Das "Haushaltsmodell" ist längst ein Wohnungs- und betriebsstättenmodell geworden (das erkennt sogar ardzdf.de !). Also sehr schwache Antworten von dieser Dame!

  • 05.01.2011, 15:51 UhrAnonymer Benutzer: Machiavelli

    Monika Piel mochte ich nie, mag ich nicht und werde sie mit aller Wahrscheinlichkeit nie mögen.
    Sie ist mir zu egozentrisch, besserwisserisch, arrogant, einseitig und eben eine elitäre, linke, grüne Salonsozialistin, die nur schwafelt und von der wirklichen Realität keine Ahnung hat (haben will).
    Sie ist WDR-like vielleicht nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern wegen - so vermute ich- einer Frauenquote ins Amt gekommen.
    Piel ist ein typisches WDR-Gestein mit bevormundungscharakter!!!

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