Asien gefragt
Epcos sucht Kooperationspartner

Der Münchener Elektronik-Komponentenhersteller Epcos strebt trotz der Zuversicht für sein Geschäft 2006 eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen an und zeigt sich offen für Fusionen.

HB MÜNCHEN. „Wir werden zunehmend auch exogenes, also von außen gestütztes Wachstum benötigen“, sagte Vorstandschef Gerhard Pegam zur Hauptversammlung am Mittwoch in München. „Das heißt, dass wir uns mit Partnern verstärken müssen, die vorzugsweise in Asien beheimatet sein sollten“. Nur so könne Epcos in der Region besser etabliert werden.

Dafür stünden mehrere Möglichkeiten offen: „Die Verstärkung kann sowohl in Form der Rückwärtsintegration wie auch in Form von Kooperationen und Gemeinschaftsunternehmen, als auch Akquisitionen oder als Fusion erreicht werden“, erklärte Pegam. Für einzelne Produktreihen führe Epcos bereits Gespräche über Partnerschaften, sagte Pegam. Ein Konzernsprecher erläuterte, mit Rückwärtsintegration sei der Kauf von Zulieferern gemeint. Es sei nicht geplant, zurück in den Schoß der früheren Mutter Siemens zu kehren.

Vor einer Expansion soll das zuletzt Verluste schreibende Unternehmen wieder auf Gewinnkurs getrimmt werden. „Denn alle Akquisitionen sind nur dann möglich und haben Chancen auf Erfolg, wenn das Mutterunternehmen gesund und wettbewerbsfähig ist“, erklärte Vorstandschef Pegam. Aktionärssprecher zweifelten daran, ob Epcos in seiner Verfassung allein überlebensfähig sei.

Seite 1:

Epcos sucht Kooperationspartner

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%