Atari macht Hoffnung Pong

Gelingt Atari das Comeback? Der Videospiel-Pionier halbiert seinen Verlust – allerdings bei recht bescheidenen Umsätzen. Die Anleger sind trotzdem begeistert.
Das Unternehmen zur Spielekonsole aus den achtziger Jahren existiert auch heute noch. Quelle: gms
Atari 2600

Das Unternehmen zur Spielekonsole aus den achtziger Jahren existiert auch heute noch.

(Foto: gms)

FrankfurtIn der Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in die Gewinnzone haben Anleger bei Atari am Mittwoch kräftig zugegriffen. Die Aktien des Videospiele-Pioniers, der Anfang der 1970er Jahre das Spiel „Pong“ auf den Markt gebracht hatte, stiegen an der Pariser Börse um bis zu 57 Prozent auf ein Sechs-Monats-Hoch von 0,22 Euro.

Der Anbieter von Spielen der „Asteroids“- und „Rollercoaster Tycoon“-Reihen halbierte seinen Nettoverlust in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016 auf 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte auf 4,2 Millionen von 3,5 Millionen Euro. Atari bekräftigte zudem das Ziel, im zweiten Halbjahr schwarze Zahlen zu schreiben.

Seit den 1980er Jahren gab es aber eine Serie von Aufspaltungen und Besitzerwechseln bei dem Unternehmen, häufig begleitet von finanziellen Problemen. 2013 stellte zunächst der US-Zweig Atari Inc. einen Insolvenzantrag, dann auch die Mutterfirma Atari SA, die mittlerweile ihren Sitz in Frankreich hat.

  • rtr
  • dpa
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