Auch in Japan Klage gegen Intel
AMD lässt nicht locker

Wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße hat die japanische Niederlassung des US-Computerchipherstellers AMD nun auch die Vertretung des Konkurrenten Intel im Land der aufgehenden Sonne verklagt. 55 Millionen Dollar Schadenersatz werden gefordert.

HB TOKIO. Das Unternehmen habe zwei Klagen eingereicht, in denen es um Verletzungen des japanischen Kartellrechts gehe, teilte Advanced Microsoft Devices (AMD) am Donnerstag mit. Der Sprecher von Intel Japan lehnte eine Stellungnahme ab. Bereits am Dienstag hatte AMD den weltgrößten Chiphersteller in den USA verklagt, weil Intel unter anderem Kunden wie Dell und Sony unter Druck gesetzt habe, um so rechtswidrig sein Geschäft auszubauen.

Der Streit ist nicht der erste zwischen den Konkurrenten: Die japanische Marktaufsicht hatte Intel vor einigen Wochen gezwungen, Rabatte in Japan zu streichen. Nach Einschätzung der Marktaufsicht hatte Intel Kartellgesetze verletzt und AMD behindert. Zudem hat die Europäische Kommission Anfang Juni ein Wettbewerbsverfahren gegen Intel wieder aufgenommen - auch hier wegen einer Beschwerde von AMD. Die Behörde hatte bereits 2001 ermittelt.

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