Auch verbesserte Offerte abgelehnt: Peoplesoft gibt Oracle erneut einen Korb

Auch verbesserte Offerte abgelehnt
Peoplesoft gibt Oracle erneut einen Korb

Das Management des US-Softwarekonzerns Peoplesoft hat auch das aufgestockte Übernahmeangebot des Konkurrenten Oracle als zu niedrig abgelehnt. Der Preis von 26 Dollar je Aktie spiegele nicht den wahren Wert des Unternehmens wider.

HB NEW YORK. Das Peoplesoft-Direktorium empfahl den Aktionären einstimmig, auch das jüngste Oracle-Angebot von insgesamt 9,4 Mrd. Dollar abzulehnen, wie Peoplesoft am Montag mitteilte. Damit wird es voraussichtlich bei der Peoplesoft-Hauptversammlung im kommenden Monat zur entscheidenden Machtprobe kommen. Der Kurs der Peoplesoft-Aktie verlor im vorbörslichen Handel auf 22,60 Dollar nach 22,75 Dollar zum Handelsschluss am Freitag.

Das Übernahmevorhaben des SAP-Konkurrenten Oracle werde höchstwahrscheinlich kartellrechtlich nicht genehmigt, betonte das Peoplesoft-Management. Es warf Oracle vor, den Übernahmepoker auszunutzen, um Peoplesoft zu schaden.

Vergangene Woche hatte der Oracle-Konzern seine Offerte auf 26 Dollar je Aktie oder insgesamt 9,4 Mrd. Dollar erheblich erhöht. Zugleich hatte Oracle angekündigt, kein weiteres Angebot vorlegen zu wollen. Peoplesoft wehrt sich seit Juni vergangenen Jahres gegen die feindliche Übernahme und hatte bereits die früheren Gebote des Rivalen allesamt als zu niedrig zurückgewiesen.

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