Auf Markt für mobile Konsolen steht neue Konkurrenz von Sony vor der Tür
Yen-Stärke beschert Nintendo Gewinneinbruch

Die Dollar-Schwäche hat dem japanischen Spielekonsolenhersteller Nintendo kräftig die Bilanz verdorben. Der Konzern verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 nicht einmal mehr die Hälfte dessen, was noch im Vorjahr unter dem Strich stand.

HB TOKIO. Der Nettogewinn fiel in dem am 31. März abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig von 67,3 Mrd. Yen (530 Mill. €) auf 33 Mrd. Yen (258 Mill. €), teilte das japanische Traditionsunternehmen in einem vorläufigen Bericht am Donnerstag mit.

Der Umsatz stieg um 1,2 % auf 510 Mrd. Yen. Der Dollar war am vergangenen Mittwoch, dem letzten Tag des Geschäftsjahres, auf ein Vierjahrestief von 103 Yen gefallen. Ein Jahr zuvor stand er noch mit 120 Yen im Kurs.

Nintendo konkurriert mit seiner Konsole GameCube mit dem langjährigen Marktführer Sony (Playstation) und wetteifert mit „Neueinsteiger“ Microsoft (Xbox) um den zweiten Platz. Im Markt für mobile Konsolen (GameBoy Advance) ist das in Kyoto ansässige Unternehmen nach wie vor Marktführer. Sony will mit einer eigenen mobilen Konsole allerdings noch in diesem Jahr in diesen Markt vordringen.

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