Auftragslage erholt sich im zweiten Quartal
Singulus-Situation bleibt angespannt

Der DVD- und CD-Produktionsmaschinen-Hersteller Singulus hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres erstmals seit Monaten wieder mehr Aufträge erhalten. Dennoch wird im Gesamtjahr mit einem Umsatz- und Ergebniseinbruch gerechnet.

HB FRANKFURT. „Trotz der weiterhin angespannten Situation sowohl auf dem amerikanischen als auch auf dem asiatischen Markt hat Singulus die schwachen Vorquartale überwunden“, teilte die in Kahl bei Hanau ansässige Gesellschaft am Dienstag mit. In Asien habe sich der Auftragseingang nach drei rückläufigen Quartalen wieder positiv entwickelt. Insgesamt lag der Auftragseingang von Singulus zwar weit unter Vorjahr, legte aber zum ersten Quartal deutlich zu. Dieser Trend hielt nach Aussagen von Vorstandschef Roland Lacher im Juli an. Im zweiten Quartal verzeichnete Singulus einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang, lag damit aber noch besser als von Analysten erwartet.

Im zweiten Quartal brach der operative Gewinn (Ebit) von Singulus auf 0,2 Mill. € von 11,3 Mill. € im Vorjahr ein. Der Nettogewinn ging auf 0,4 (Vorjahr 7,3) Mill. € zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten hingegen im Durchschnitt mit einem Fehlbetrag in Höhe von 0,5 Mill. € und einem operativen Verlust von 1,2 Mill. € gerechnet. Der Umsatz im Quartal fiel auf 48,7 Mill. € nach 91 Mill. € im Vorjahreszeitraum.

Der Auftragseingang lag mit 78,7 Mill. € zwar weiter deutlich unter dem Vorjahreswert von 146,4 Mill. €, verbesserte sich jedoch im Vergleich zum ersten Quartal deutlich. In den ersten drei Monaten hatte er 34,3 Mill. € betragen. „2005 ist ein Jahr des Übergangs“, sagte Lacher. In der ersten Jahreshälfte hatte Singulus rund 100 Stellen auf 638 abgebaut. Für 2006 sieht das Unternehmen aber „deutliche Wachstumspotenziale“ für das Kerngeschäft.

Im Juli seien wieder verstärkt Aufträge hereingekommen, sagte Singulus-Chef Lacher in einer Telefonkonferenz. „Der Auftragseingang im Juli war sehr stark für einen Sommermonat“, erläuterte er. Für das Geschäft mit dem Abverkauf von Maschinen habe er bei rund 25 Mill. € gelegen.

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