
New YorkFür satte 1,35 Millionen Dollar (eine gute Million Euro) hat der Gründungsvertrag von Apple Computer den Besitzer gewechselt. Soviel haben die Papiere bei einer Auktion von Sotheby's am Dienstag in New York eingebracht. Wer der glückliche Gewinner eines minutenlangen, nervenaufreibenden Bieterkampfs war, blieb zunächst unklar. Sotheby's hatte den erzielbaren Preis auf 100.000 bis 150.000 Dollar geschätzt. Doch die Gebote schossen schnell darüber hinaus. Mit Gebühren muss der zunächst unbekannte Käufer sogar 1,59 Millionen Dollar berappen. Am Ende brauchte der Auktionator erst einmal einen Schluck Wasser.
Das dreiseitige, maschinengeschriebene und verknickte Schriftstück datiert auf den 1. April 1976. Der Vertrag trägt neben der Unterschrift von „steven p. jobs“ auch die Signaturen seines Freundes Steve Wozniak und des Seniorpartners Ronald Wayne. Wayne hatte sich schon kurz darauf wieder zurückgezogen. Auch jene Schriftstücke, die seinen Ausstieg dokumentieren, wurden mitversteigert. Laut Vertrag bekam Wayne für seinen 10-Prozent-Anteil 800 Dollar. Heute wäre sein Anteil rund 36 Milliarden Dollar wert.
Apple ist dank der Erfolgsprodukte vom iPhone-Handy bis zum iPad-Tabletcomputer zum wertvollsten Technologieunternehmen der Welt aufgestiegen. Steve Jobs, der Kopf hinter dem Erfolg, war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen eines langwierigen Krebsleidens gestorben.
56 Jahre alt ist Steve Jobs geworden, dann starb der Apple-Gründer im Kreise seiner Familie. Ein Überblick über wichtige Stationen im Leben und in der beruflichen Laufbahn des Computer-Visionärs.
Stephen Paul Jobs kommt am 24. Februar zur Welt.
Jobs schreibt sich im Reed College in Portland im US-Staat Oregon ein, bricht das Studium aber nach einem Semester ab.
Jobs arbeitet für den Videospiele-Hersteller Atari und besucht zusammen mit seinem wenige Jahre älteren Schulfreund Steve Wozniak Treffen des Homebrew Computer Clubs.
Der 1. April ist die Geburtsstunde des Unternehmens Apple Computer, nachdem Wozniak und Jobs in einer Garage im Silicon Valley einen Prototypenbauten. Der Apple I kommt im Sommer für einen Preis von 666,66 Dollar auf den Markt.
Apple wird als Aktiengesellschaft eingetragen und stellt den Apple II vor, den ersten Heimcomputer, der Farbgrafiken generieren kann. Er bringt dem jungen Unternehmenden Durchbruch und einen Jahresumsatz von einer Million Dollar.
Jobs' Freundin Chrisann Brennan bringt die gemeinsame Tochter Lisa zur Welt.
Jobs besucht das Unternehmen Xerox und zeigt sich beeindruckt von einem Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche.
Apple geht an die Börse.
Der Jahresumsatz steigt auf eine Milliarde Dollar.
Der Computer Lisa kommt auf den Markt, die Produktion wird aber nach nur zwei Jahren wieder eingestellt. Jobs wirbt für den Posten des Apple-CEOs John Sculley von Pepsico ab.
Der Macintosh Computer kommt auf den Markt.
Es kommt zu einem Zerwürfnis zwischen Jobs und Sculley, das zu Jobs' Rücktritt führt. Auch Wozniak verlässt das Unternehmen.
Jobs gründet das Computerunternehmen Next und kauft das Trickfilmstudio Pixar für zehn Millionen Dollar.
Der erste NeXT-Computer geht für eine Preis von 6.500 Dollar in den Verkauf.
Apple und IBM gehen eine Kooperation zur Entwicklung neuer Microprozessoren und Software ein. Apple stellt das PowerBook vor.
Apple stellt den Newton vor, einen tragbaren Computer. Das Unternehmen rutscht in die roten Zahlen, und CEO Sculley wird vom bisherigen Apple-Präsidenten Michael Spindler abgelöst.
Apple stellt den Power Macintosh vor.
Die ersten Mac-Klone gehen in den Handel. Microsoft gibt Windows 95 heraus. Apple steht unter starkem Druck der Konkurrenz. Pixar bringt „Toy Story“ in die Kinos, den erste vollständig computeranimierten Film. Pixar geht an die Börse.
Apple kauft Jobs' Unternehmen Next für 430 Millionen Dollar.
Steve Jobs kehrt zu Apple als Berater und bald als De-Facto-Chef zurück. Die Mac-Klones werden eingestellt.
Apple kehrt in die Gewinnzone zurück und stellt den iMac vor.
Jobs wird CEO von Apple.
Verkaufsstart des ersten iPods.
iTunes wird mit 200.000 Songs für jeweils 99 Cent zum Herunterladen wird freigeschaltet. In der ersten Woche werden eine Million Songs verkauft. - 2004: Jobs unterzieht sich wegen seiner Krebserkrankung einer Bauchspeicheldrüsen-Operation.
Die iPod-Produktlinie wird um einen iPod-Nano erweitert und einen iPod, der Videos abspielen kann.
Verkauf von Pixar an Disney für 7,4 Milliarden Dollar. Jobs wird Disneys größter Einzelaktionär.
Das iPhone kommt auf den Markt. Menschenmassen warten in der Nacht vor dem Verkaufsstart vor den Geschäften, um eines der ersten Telefone zu erwerben.
Jobs zerstreut nach Medienberichten über seinen Tod Zweifel an seiner Gesundheit „Die Berichte über meinen Tod sind stark übertrieben“, sagt er in Anspielung auf ein Zitat von Mark Twain.
Jobs erklärt seinen deutlich sichtbaren Gewichtsverlust mit einem behandelbaren hormonellen Ungleichgewicht und bekräftigt, Apple weiterhin zu führen. Im selben Jahr unterzieht er sich einer Lebertransplantation.
Das iPad wird zu einem Renner: 15 Millionen Exemplare gehen in nur neun Monaten über den Ladentisch. Mit dem iPad wird die neue Kategorie der Tablet-Computer begründet.
Jobs kündigt einen befristeten Ausstieg aus dem Tagesgeschäft aus gesundheitlichen Gründen an, hält aber an seinem Amt als CEO fest und stellt fest, dass er an strategischen Entscheidungen weiterhin beteiligt ist.
Apple veröffentlicht eine Erklärung, nach der Jobs als CEO zurücktritt und in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselt.
Apple verkündet den Tod von Steve Jobs.
1,3 Mio $ für ein Schriftstück wom 1.APRIL 1967 !!! Entweder ist das ein Aprilscherz oder es haben die falschen Leute zu viel Geld in der Hand! Gut, jeder braucht ein Hobby, ich horte Auto´s, aber die haben noch einen Gegenwert :-) (Hoffe ich)
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