Ausblick
Gigaset erwartet Gewinnknick

Der Telefonhersteller Gigaset erwartet für das laufende Jahr einen Gewinnknick. Der Umsatz werde auf dem Niveau von 2011 bei rund 521 Millionen Euro stagnieren, teilte die einstige Siemens -Tochter am Freitag mit.
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Die Kosten für die Expansion und die Neuentwicklung von Produkten werde auf den Erträgen lasten, kündigte Finanzvorstand Alexander Blum an. Gigaset will sich künftig stärker auf ausländischen Wachstumsmärkten wie Russland engagieren und seine Produktpalette mehr auf Internet-Telefonie ausrichten. „Das operative Ergebnis wird, nicht zuletzt aufgrund der Erschließung neuer Wachstumsfelder, aller Voraussicht nach nicht das Niveau des Vorjahres erreichen“, hieß es.

Offenbar rechnet Gigaset, in der die frühere Beteiligungsgesellschaft Arques aufging, auch 2013 mit mageren Zeiten. „Die beginnende Erschließung neuer wachstumsstarker Geschäftsfelder wird sich in Umsatz und Ergebnis ab dem Jahr 2014 deutlich positiv zeigen.“ Im vergangenen Jahr war der Umsatz des europäischen Marktführers für Schnurlostelefone um neun Prozent auf 458,6 Millionen Euro geschrumpft. Das Konzerergebnis aus fortgeführtem Geschäft erreichte dennoch 20,5 Millionen Euro nach einem Verlust von gut sieben Millionen Euro im Vorjahr.

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