Auslagerung geplant
Telekom steht vor Kraftprobe

HB DÜSSELDORF. Nach dem Ende des Streits um die Call-Center steht Telekom-Chef René Obermann vor einem neuen Kraftakt. Die Deutsche Telekom plant, ihre Großkundensparte T-Systems umfassend umzubauen. Das bestätigte gestern ein Konzernsprecher. „Zum jetzigen Zeitpunkt beschäftigen wir uns damit, die strategische Ausrichtung von T-Systems konkret auszugestalten“, hieß es in einer Stellungnahme am Sonntag. Nach Angaben des Magazins „Focus“ sollen rund 16 000 Programmierer und Computertechniker bei T-Systems in ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Partner auslagert werden. Obermann will mit dem Umbau die Entwicklung und den Vertrieb von gebündelten Telefon- und Datendiensten verbessern.

Unterdessen geht die Suche nach einem Partner für T-Systems weiter. Schnelle Ergebnisse vor Beginn der Internationalen Funkausstellung (IFA) am nächsten Freitag werden nach Aussage von Insidern nicht erwartet. Obermann will vor allem den Bereich „Systems Integration“ in die geplante Kooperation einbringen, der für die Entwicklung von Anwendungen zuständig ist. Als einer der Interessenten gilt der US-Telekomkonzern AT&T.

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