Auslauf der Verträge: Siemens trennt sich von externen Management-Beratern

Auslauf der Verträge
Siemens trennt sich von externen Management-Beratern

Siemens will sich künftig die Kosten für externe Management-Beratung sparen. Der Konzern bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Medienbericht. Die Lücke soll die hausinterne Beratung füllen.

HB MÜNCHEN. "Wir können bestätigen, dass wir in der Tat ab dem derzeit laufenden Quartal des Geschäftsjahres 2009 einen gültigen Vorstandsbeschluss haben, wonach externe Management-Beraterverträge entsprechend auszulaufen haben", erklärte das Unternehmen am Donnerstag in München und bestätigte damit einen Bericht des Wirtschaftsportals "manager-magazin.de". Im Gegenzug werde die hauseigene Beratung solche Aufgaben künftig übernehmen.

Für "seltene Ausnahmen" sei eine Genehmigung von Konzernchef Peter Löscher oder Finanzvorstand Joe Kaeser erforderlich, erklärte Siemens. Der Schritt sei vor wenigen Tagen in einem internen Rundschreiben angekündigt worden.

Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte Siemens bis 2010 Einsparungen in Vertrieb und Verwaltung von jährlich rund 1,2 Mrd. Euro angekündigt. Im Zuge des Programms werden rund 17 000 Arbeitsplätze gestrichen. "Den positiven Ergebnisbeitrag durch Wegfall externer Beratungsdienstleistung haben wir damals mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag in der Endstufe beziffert", erklärte das Unternehmen. Dabei gehe es allerdings nicht ausschließlich um Management-Beratung, sondern auch andere Beratungsdienstleistungen. Eine genaue Summe könne derzeit nicht genannt werden, erklärte Siemens.

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