Ausschreibungsstart im November
Neuer Poker um Fußball-Rechte steht an

Ab November werden die TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga ab der Saison 2006/2007 ausgeschrieben. Für 2005/2006 hatte sich Premiere die TV-Rechte für Live-Übertragungen von Bundesliga-Spielen gesichert.

HB FRANKFURT. Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH teilte am Donnerstag mit, dass sie am Freitag einen ersten Teil der Ausschreibung der Verwertungsrechte an den Spielen der ersten und zweiten Bundesliga für den Zeitraum ab 1. Juli 2006 im Internet ankündigen werde. Diese Ankündigung müsse der eigentlichen Ausschreibung und damit der Bekanntgabe der entsprechenden Pakete mit einer Frist von mindestens vier Wochen vorausgehen, erläuterte Werner Hackmann, Präsident des Auftrag gebenden Ligaverbandes. Damit wolle die EU den Wettbewerb auf der Interessentenseite fördern, sagte ein DFL-Sprecher.

In einer ersten Teilausschreibung würden die Live- und Erstverwertungsrechte sowie definierte Zweitverwertungsrechte für das Fernsehen angeboten, kündigte die DFL an. Zudem würden die Live- und Erst-Verwertungsrechte für das Internet und die Auslandsverwertungsrechte an den Spielen der ersten und zweiten Bundesliga angeboten. Die Ausschreibung werde maximal die Spielzeiten 2006/2007, 2007/2008 und 2008/2009 umfassen.

Die Ausschreibungsunterlagen würden Interessierten ab dem 1. November zur Verfügung gestellt. Diesen sei dann auch der Umfang der angebotenen Verwertungsrechtepakete zu entnehmen. Zu diesem Zeitpunkt werde den Interessenten auch mitgeteilt, bis wann sie ihre Angebote abgegeben haben müssen, sagte der Sprecher.

Nach einer Einigung des Ligaverbandes mit der EU-Kommission müssen künftig die zu übertragenden Spiele in neun Pakete aufgeteilt und so verkauft werden. Damit soll vermieden werden, dass die Spiele exklusiv an eine Sendergruppe gehen. Rechte dürfen maximal für drei Saisons verkauft werden. Die EU-Kommission will damit Wettbewerbsnachteile für einzelne Klubs und auch einzelne Fernsehsender ausräumen. Einen Teil der Rechte sollen die Vereine eigenständig vermarkten. Die Zahl der Pakete sei aber nach oben offen, erläuterte der Sprecher. Auch seien die Bieter nicht begrenzt, nur für eine bestimmte Zahl von Paketen Angebote abzugeben.

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