Bauelemente-Spezialist setzt auf asiatischen Markt
Epcos zieht es in Niedriglohnländer

Der Bauelemente-Spezialist Epcos setzt nach der Rückkehr in die Gewinnzone auf den wachsenden Handy-Markt und die zunehmende Bedeutung Asiens.

HB MÜNCHEN. Um vor allem in China zu wachsen, kündigte Epcos-Vorstandschef Gerhard Pegam am Mittwoch auf der Hauptversammlung Zukäufe an. Der mit deutlich gesunkenen Absatzpreisen und dem schwachen Dollar kämpfende Elektronikhersteller Epcos will zudem noch weitere Arbeitsplätze zur Kostendämpfung ins Ausland verlagern.

„Mittelfristig ist es unser Ziel, mehr als 80 % der Mitarbeiter in Niedriglohnländern zu haben und eine Wertschöpfung von 70 % dort zu erzielen“, sagte Vorstandschef Gerhard Pegam am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. Derzeit erzielen 65 % der konzernweit 13 300 Mitarbeiter etwa 50 % der Wertschöpfung in Ländern mit niedrigeren Löhnen.

Bereits im November hatte Pegam einen weiteren Wegfall von rund 800 Arbeitsplätzen in Hochlohnländern bis Ende 2005 angekündigt, davon 500 in Deutschland. Auf diese Weise sollen Kosten in Höhe von 150 Mill. € eingespart werden. Aktionärsvertreter forderten eine vollständige Verlagerung der Produktion.

Seine Prognose steigender Umsätze und Gewinne im laufenden Geschäftsjahr bekräftigte das im TecDax notierte Unternehmen.

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