Beitragsreform
Die Einnahmen von ARD und ZDF sprudeln

Die öffentlich-rechtlichen Sender verzeichnen durch die Reform des Rundfunkbeitrags erstmals seit Jahren höhere Einnahmen. Trotz eines Aufschreis der Wirtschaft: Unternehmen sollen in Summe günstiger davon kommen.
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HamburgMit großem Tamtam haben Unternehmen wie der Autovermieter Sixt („Rechnung über 718.000 Euro“) oder die Drogeriemarktkette Rossmann gegen sprunghafte Anstiege der Rundfunkbeiträge seit dem Jahreswechsel gewettert. Doch in Summe sollen ausgerechnet Firmen in diesem Jahr günstiger wegkommen als im Vorjahr. ARD und ZDF erwarten aber Mehreinnahmen in Höhe von 80 Millionen Euro, die vor allem von privaten Zahlern stammen sollen.

„Die Schätzung für den nicht privaten Bereich, also zum Beispiel für Unternehmen, Kirchen und Kommunen, geht für das Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr von geringeren Beitragserträgen aus“, teilte die ARD am Freitag mit. Nach der aktuellen Prognose werden die Erträge aus Privatwohnungen für das Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen, wie es weiter hieß.

Bis Ende 2013 sollen die Beitragseinnahmen die Gebühreneinnahme von 2012 um etwa ein Prozent oder rund 80 Millionen Euro übertreffen. „Diese Veränderung liegt unter der allgemeinen Teuerungsrate“, sagte eine Sender-Sprecherin. Der Anstieg der Einnahmen sei ein Ziel der Beitragsreform zum Jahreswechsel gewesen.

Seit dem Wechsel vom alten GEZ-Gebührenmodell zum neuen Rundfunkbeitrag am 1. Januar 2013 richtet sich die Abgabe nicht mehr nach Zahl und Art der Geräte, sondern wird pro Haushalt fällig. Ein Haushalt zahlt 17,98 Euro im Monat. Bei Firmen oder Kommunen richten sich die Beiträge nach Betriebsstätten und Fahrzeugflotte.

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Einnahmen könnten 2016 ursprüngliche Prognose übertreffen

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  • TH235
    was bist du denn für einer soviel falsch info sollte schon strafbar sein
    fakt ist:
    nicht mal ein viertel aller wähler hat "mutti" gewählt!
    es gibt unter den den etablierten keine partei die wählbar ist, da alle, auch die alternativen korrumpiert wurden, durch pöstchen und spenden an diese
    aber nicht die parteien sind das problem,
    sondern
    die lobbyisten verbände etc.

    mir erscheinen sie als
    schleimige wendehälse ohne gewissen nur dem schnöden mammon verpflichtet
    die danach handeln
    "wessen brot ich es, dessen lied ich sing"
    ein weiteres problem sind die grosskonzerne schwerfällig wie sozialistische volkswirtschaften
    wenn die innovativ sein wollen müssen sie dies einkaufen
    oder lobbyisten ins feld schicken die solang Quatschen bis aus scheisse bonbon wird
    so und nun Hirn ein.....

  • Liebe Mitstreiter,
    was alles so schön klingt, was Sie von sich geben, aber der Einsatz gegen die etablierten Parteien, die es ermöglichen, dass die GEZ zu langt, davon verschliesst Ihr Eure Augen. Habt Ihr nicht wieder die "Mutti" gewählt ???? Na denn, dann schreit hier Bitte nicht herum. Denn damit setzt die Schraube der GEZ wieder neu an und die "gewählten" Politiker sitzen im Aufsichtsrat der ÖR-Anstalten und bestimmen über die Höhe der Gebühren mit. Also, erst Hirn einschalten und dann Wettern !!!!

  • Was soll das gesülze, die krokodilstränen
    über die einnahmen des ÖR
    sind diese doch der vorwand für ein lizenzgesetz
    das mich als eigentümer einer kleinen wohnung zwingt lizenzgebühren ohne deren direkte nutzung an medienkonzerne und lizenzgebührenverwaltungskonzerne
    (eine davon ist VG Media) zu zahlen.
    das der einzelne journalist auch davon nix hat, sondern im günstigsten fall nur der shareholder ist der fehler im system
    Für den müll den all diese journalisten medienschaffende absondern
    ist das um so manchesmal nur gerecht
    Also
    weder GEZ noch GEMA noch VG Media und Co nsorten dürfen sich über die anderen erheben
    Diese sozialistische selbstbedienungsmentalität ist allen gemein.





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