Bericht der "Süddeutschen Zeitung"
Siemens-Sparte SBS wird möglicherweise zerschlagen

Bei der Suche nach einer Lösung für die angeschlagene Siemens-Sparte SBS kommt einem Bericht zufolge auch eine Zerschlagung in Frage.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" sieht eine Option die vollständige Auflösung des Geschäftsfeldes vor. Teile von SBS sollen demnach an den französischen IT-Dienstleister Atos Origin sowie den PC-Hersteller Fujitsu Siemens Computers abgegeben werden. Die verbleibenden Geschäftsfelder sollen in anderen Sparten des Siemens-Konzerns aufgehen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, rücke aber näher, hieß es am Mittwoch. Auch andere Optionen würden noch geprüft.

Atos, SBS und Fujitsu Siemens wollten die Informationen am Mittwoch nicht kommentieren. Ein Siemens-Konzernsprecher erklärte, bei den Überlegungen handele es sich um "kein zentrales Modell der Diskussion".

Den Angaben zufolge sieht das Lösungsmodell den Verkauf des Bereichs Operation Related Services (ORS) an die französische Atos Origin vor. Das Geschäftsfeld, bei dem es um das Outsourcing von IT-Dienstleistungen geht, macht etwa die Hälfte des SBS-Umsatzes von zuletzt weltweit 4,7 Mrd. Euro aus. Europas zweitgrößter IT-Dienstleister wird seit längerem als möglicher SBS-Partner gehandelt und hatte erst Anfang Oktober angekündigt, in Deutschland in großem Stil expandieren zu wollen.

Der bei Siemens verbliebene Teil der Sparte Product Related Services, die produktnahen Dienstleistungen wie die Wartung von Großrechnern, solle an Fujitsu Siemens Computers abgegeben werden.

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