Bericht der Wirtschafts-Woche
HP gibt "Compaq" in Deutschland auf

Der weltweit zweitgrößte Computerkonzern Hewlett-Packard will einem Medienbericht zufolge in Deutschland die Marke Compaq aufgeben. Das berichtete am Mittwoch vorab das Wirtschaftsmagazin „Wirtschafts-Woche“.

HB/dpa STUTTGART. Die Marke Compaq solle nur noch für PCs in den USA vermarktet werden. Damit würde HP rund ein Jahr nach der Fusion mit dem Rivalen Compaq von der für einige Bereiche angekündigten Zwei-Marken-Strategie abrücken. HP Deutschland wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Das Magazin zitierte den Leiter der HP-Notebook- und Handheld- Abteilung, Alex Gruzen, mit den Worten, es mache „mehr Sinn, an Geschäftskunden nur eine Marke zu vermarkten“. HP hatte bereits direkt nach der Fusion entschieden, HP als alleinige Obermarke zu positionieren. Der Name Compaq, der sich aus „Compatible Qualität“ ableitet, tauchte fortan bei vielen Produkten nur noch als Untermarke auf.

Bei PCs und Notebooks für Verbraucher hatte Hewlett-Packard vor einem Jahr angekündigt: „In einigen Ländern wird, abhängig von den landesspezifischen Anforderungen, nur eine Marke angeboten werden. Unser Ziel ist es, Verwirrung zu minimieren.“ Compaq wurde in den USA gegründet und trug dort maßgeblich zur Verbreitung von PCs in Privathaushalten bei.

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