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Bericht über DSF-Verkauf von EM.TV an Premiere dementiert

dpa-afx MÜNCHEN. Ein Verkauf des Sportkanals DSF von EM.TV an den Pay-TV-Sender Premiere , über den im aktuellen "Focus" spekuliert wird, steht nach Angaben von beiden Unternehmen aktuell nicht zur Debatte. "DSF ist ein wichtiger integraler Bestandteil von EM.TV. Es gibt derzeit keinen Grund anzunehmen, dass sich daran etwas ändert", sagte ein EM.TV-Sprecher am Sonntag. Zuvor hatte es in einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus" geheißen, dass DSF schon bis zum Auftakt der Bundesliga am 5. August den Besitzer wechseln könnte.

Premiere-Sprecher Dirk Heerdegen sagte dem Magazin allerdings: "Es gibt kein Interesse am DSF". Grundsätzlich könnte sich das Unternehmen aber einen Free-TV-Sender als Partner vorstellen. Der EM.TV-Sprecher wollte die im "Focus"-Bericht genannten Details über Verhandlungen zwischen EM.TV und Premiere über DSF sowie weitere Details des Berichts nicht kommentieren.

Das Magazin berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ohne Nennung von Quellen, dass die Verhandlungen über DSF bisher am Preis gescheitert seien. EM.TV fordere offenbar 300 Mill. Euro - etwa das Vierfache der Summe, die es einst selbst bezahlt habe. EM.TV hatte DSF erst im Februar komplett übernommen.

Weiter heißt es im "Focus", dass sich der schwedische Medienkonzern Modern Times Group (MTG) für EM.TV interessiert. Der Vorstandschef des größten skandinavischen Fernseh- und Bezahlsender-Anbieters MTG, Hans-Holger Albrecht, übernahm vor wenigen Tagen einen Aufsichtsratsposten bei EM.TV./z

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