Betrug per SMS
Verbraucherzentralen warnen vor Inkasso-Abzocke

Ausländische Inkasso-Unternehmen sammeln Handynummern und schicken Rechnungen per SMS. Handynummern werden per Zeitungsannonce eingesammelt. Auch bei Null-Prozent-Finanzierungen warnt die Verbraucherzentrale vor Abzocke.
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BerlinDie Verbraucherzentralen warnen vor einer Betrugsmasche durch Inkasso-Unternehmen via SMS. Über das Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein lägen zunehmend Beschwerden von Verbrauchern vor, die per SMS von Inkassofirmen unter Druck gesetzt würden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Montag in Berlin mit. Es sei davon auszugehen, dass viele Kunden die in den SMS geforderten Summen einfach zahlen, da sie dem Druck der Inkassounternehmen nicht standhalten.

Die derzeit besonders mit dieser Masche aktiven Inkassofirmen hätten ihren Sitz etwa in Petersberg oder Prag, erklärte der vzbv. An die privaten Handynummern kommen diese Unternehmen demnach etwa, in dem sie eine Zeitungsannonce für Sex-Hotlines oder Gewinnspiele aufgeben. Sobald ein Interessent die in den Annoncen angegebene Nummer anruft, speichern die Unternehmen seine Nummer und stellen schon kurz darauf via SMS eine Inkassorechnung.

Den Verbraucherzentralen zufolge wird meist ein Betrag von 90 Euro gefordert. In manchen Fällen seien die Rechnungssummen höher. Trotz zahlreicher Verbraucherhinweise und auch staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen seien die Betrüger noch nicht zu stoppen gewesen. Deshalb müssten die Verbraucher gewarnt werden.

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Vorsicht bei Null-Prozent-Finanzierungen

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