Bezahlfernsehsender
Keine Dividende für Premiere-Aktionäre

Die Aktionäre des Bezahlfernsehsenders Premiere dürfen auch weiterhin nicht mit einer Gewinnausschüttung rechnen.

HB FRANKFURT. „2006 ist ein Jahr der Investitionen, eine Dividende ist daher kein Thema“, sagte Unternehmenschef Georg Kofler dem Anlegermagazin „Euro am Sonntag“ laut Vorabbericht vom Wochenende.

Obwohl sich Hoffnungen auf eine erweiterte Kooperation mit der Deutschen Telekom zerschlugen, hatte Kofler zuletzt die Geschäftsprognose für das laufende Jahr bekräftigt. Demnach erwartet der Münchner Sender einen Umsatz von 1,05 bis 1,15 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 70 bis 90 Millionen Euro.

Premiere war bei der Vergabe der Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga leer ausgegangen. Eine Kooperation mit der Telekom erlaubt es dem Sender jedoch, über die schnellen Internetverbindungen des Telefonriesen die Bundesliga auf den Fernsehschirm bringen. Damit kommen allerdings längst nicht alle Premiere-Kunden in den Genuss dieses Angebots. Der Sender hatte auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit und auf eine Übertragung via Satellit und Kabel gehofft.

In dem Magazin-Interview kündigte Kofler verstärkte Kooperationen mit anderen Unternehmen an, um die Premiere-Programme besser vermarkten zu können. „Künftig kann ich mir etwa die Kabelnetz-Betreiber, die unsere Kunden gerne kennen lernen würden, auch als Partner im Vertrieb und Marketing vorstellen“, sagte er. Denkbar seien Modelle des Austauschs von Kundendaten, aber auch der Kooperation bei der Neukundengewinnung.

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