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Bezahlsender: Bei BSkyB brummt das Geschäft

Beim britischen Bezahlsender British Sky Broadcasting (BSkyB) laufen die Geschäfte derzeit ziemlich gut - der Konzern kann ein dickes Plus auf dem Konto vermerken.

Sky Logo auf mehreren Fernsehschirmen. Quelle: Reuters
Sky Logo auf mehreren Fernsehschirmen. Quelle: Reuters

LondonDer Sender verdiente im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 (30. Juni) mit seinen Angeboten für TV, Internet und Telefon so viel wie noch nie. Der operative Gewinn stieg binnen Jahresfrist um 29 Prozent auf 632 Millionen Pfund (756 Mio Euro), teilte BSkyB am Dienstag in London mit. Bereinigt um Sondereffekte betrug das Plus 16 Prozent auf 601 Millionen Pfund.

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Den Zuwachs bescherten dem Sender vor allem Kunden, die bereits ein Sky-Abo haben. An sie konnten mehr Internet-, Telefon- und TV-Pakete verkauft werden, hieß es. Insgesamt stieg die Kundenzahl in der Berichtszeit um 1,7 Prozent auf 10,47 Millionen. Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um sechs Prozent auf 3,36 Milliarden Pfund zu.

Beim Blick auf den weiteren Verlauf bleibt der Konzern wegen der schwachen Konjunktur vorsichtig. Das Unternehmen selbst sei aber gut vorbereitet und will sowohl mehr Produkte an die bestehenden Kunden verkaufen als auch neue Abonnenten gewinnen. Unter anderem soll ein neuer Internet-Fernsehkanal Kunden anlocken, die kein Bezahlfernsehen haben. Auch gibt es Pläne für einen neuen Formel-1-Kanal. Weitere 1.300 Stellen in Großbritannien und Irland sollen geschaffen werden. Derzeit hat das Unternehmen rund 16.500 Mitarbeiter.

Abseits des operativ gut gelaufenen Geschäfts hatte der Bezahlsender, der vom Medienunternehmer Rupert Murdoch kontrolliert wird, ein turbulentes Jahr. So musste Murdoch etwa das eigentlich geplante Übernahmeangebot für den Zukauf der restlichen 61 Prozent der BSkyB-Anteile für rund acht Milliarden Pfund wegen des Abhörskandals bei seiner Zeitung „News of the World“ zurückziehen.

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